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Der Euro-Stoxx-50 stieg um 0,60 Prozent auf 6.041,14 Punkte. Der britische Leitindex FTSE-100 kletterte um 0,54 Prozent auf 10.238,94 Punkte. In Frankfurt erhöhte sich der DAX um 0,26 Prozent auf 25.352,39 Einheiten.
Positive Signale gab es auch von der Konjunktur. Die Industrieproduktion der Eurozone war im November stärker als erwartet gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat legte sie um 0,7 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen Anstieg um 0,5 Prozent erwartet.
Stärkster Sektor waren die Technologiewerte. Für Nachfrage nach Halbleiterwerten sorgte der Chiphersteller TSMC mit seinen Geschäftszahlen und dem starken Ausblick für das erste Quartal. Nachfrage und Rentabilität blieben hoch und es zeichne sich keinerlei Abschwächung bei Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) ab. ASML zogen um sechs Prozent an.
Ölwerte gaben hingegen nach. Die Erdölnotierungen hatten wegen der Hoffnung auf das Ausbleiben eines Militärschlags der USA gegen den Iran kräftig nachgegeben. Die Papiere von Repsol rutschten um sechs Prozent ab.
Die italienische Bank-Austria-Mutter UniCredit hat in einer Presseaussendung Medienberichte dementiert, wonach sie den Einstieg beim Geldhaus Monte dei Paschi di Siena (MPS) plane. Die UniCredit-Titel legten 1,3 Prozent zu.