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Die Gesamtkapazität liege damit bei rund 110 Gigawatt. Zum Vergleich: Große Steinkohlekraftwerke haben eine Kapazität von einem Gigawatt. Eon ist Deutschlands größter Strom-Verteilnetzbetreiber. Dem Unternehmen gehört rund ein Drittel dieses Netzes, das alle Spannungsebenen unterhalb des Übertragungsnetzes umfasst. Eon ist auch Deutschlands größter Versorger mit rund zwölf Millionen Strom- und zwei Millionen Gaskunden.
Im vergangenen Jahr hat Eon nach eigenen Angaben seine Ziele erreicht. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sondereffekten (bereinigtes EBITDA) lag 2025 bei 9,8 Mrd. Euro, neun Prozent über dem Vorjahr, wie der deutsche Konzern mitteilte. Profitiert habe man insbesondere vom Wachstum im Netzgeschäft als Folge massiver Investitionen. Diese hatte der Konzern 2025 von 7,5 auf 8,5 Mrd. Euro gesteigert. Unterm Strich blieben 3,0 Mrd. Euro, sechs Prozent mehr als 2024. Die Dividende soll von 55 auf 57 Cent je Aktie ansteigen.
"Wir investieren massiv in unsere Netze und die Modernisierung der Energieinfrastruktur, weil genau dort die Energiewende entschieden wird", erklärte Finanzvorständin Nadia Jakobi. "Unsere guten finanziellen Ergebnisse sind die Voraussetzung für diese Investitionen."
Eon kündigte an, sein Investitionsprogramm für die nächsten Jahre auszuweiten. Für den Zeitraum 2026 bis 2030 plane das Unternehmen Investitionen im Umfang von rund 48 Mrd. Euro. Bisher hatte Eon für die Jahre 2024 bis 2028 mit 43 Mrd. Euro gerechnet. Als Folge erwartet Eon mittelfristig mit einem deutlichen Gewinnplus. So soll das bereinigte Konzern-EBITDA im Jahr 2030 auf rund 13 Mrd. Euro steigen und der bereinigte Konzernüberschuss auf rund 3,8 Mrd. Euro.