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Die Papiere von OmniVision werden bereits seit 2017 an der Börse Shanghai gehandelt. Diese Titel legten 1,6 Prozent zu. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben 70 Prozent der Einnahmen aus der Zweitnotiz in Forschung und Entwicklung stecken. Der Rest sei unter anderem zur Finanzierung internationalen Wachstums und für Übernahmen vorgesehen. Dem Branchendienst Frost & Sullivan zufolge beherrscht OmniVision gemessen am Umsatz knapp 14 Prozent des weltweiten Marktes für optische Sensoren.
Nach regulatorischen Reformen zieht die Zahl der Börsengänge in Hongkong an. Im vergangenen Jahr debütierten 115 Firmen in der ehemaligen britischen Kronkolonie. Dabei sammelten sie insgesamt umgerechnet fast 32 Mrd. Euro an frischem Kapital ein. In der vergangenen Woche hatten die "KI-Tiger" Zhipu und MiniMax mit starken Debüts für Furore gesorgt. Die beiden Start-ups gelten als Hoffnungsträger beim Wettlauf um die technologische Führung bei Künstlicher Intelligenz (KI). Die Halbleiterfirma GigaDevice hat für Dienstag ihre Erstnotiz in Hongkong angekündigt. Das Volumen dieser Zweitemission des Anbieters von Speicherchips und Mikrocontrollern beläuft sich auf umgerechnet 514 Mio. Euro.