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China dürfte sich für das Jahr 2026 ein niedrigeres Wachstumsziel von 4,5 bis 5 Prozent setzen. Dies berichtete die Zeitung "South China Morning Post" unter Berufung auf drei Insider. Ein solches Ziel würde eine Toleranz für eine moderate Verlangsamung signalisieren, da die Regierung in Peking die Bedeutung einer "qualitativ hochwertigen" Entwicklung betone, schrieb die Zeitung.
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Das langsamere globale Wachstum belastet die Aussichten der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt, auch wenn diese zuletzt einen Handelsüberschuss von 1,2 Billionen Dollar (1,025 Bio. Euro) erzielte.
Im Jahr 2025 war die chinesische Wirtschaft um fünf Prozent gewachsen und hatte damit das Ziel der Regierung erreicht. Dies gelang durch eine Steigerung der Exporte, um den schwachen Binnenkonsum auszugleichen. Ökonomen warnen jedoch, dass diese Strategie zunehmend schwer aufrechtzuerhalten sei. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet, dass das globale Wachstum nach 3,3 Prozent in diesem Jahr im Jahr 2027 um einen Prozentpunkt nachgeben wird.