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China gab am Mittwoch zwar einen Rekordhandelsüberschuss von fast 1,2 Billionen Dollar (1,03 Billionen Euro) im Jahr 2025 bekannt. Die Wirtschaftslenker in Peking haben jedoch Schwierigkeiten, dem Einbruch des Immobilienmarktes entgegenzuwirken und den privaten Konsum anzukurbeln. Erklärtes Ziel ist es, den Wohnungsmarkt zu stabilisieren und die Binnennachfrage anzukurbeln. Um das Wirtschaftswachstum anzuschieben, sollen überdies verstärkt Investitionen in große nationale Projekte geleitet werden.
Laut einer Reuters-Umfrage unter Ökonomen dürfte sich Chinas Wirtschaftswachstum 2026 auf 4,5 Prozent verlangsamen und 2027 auf diesem Niveau verharren. Dies erhöht den Druck auf die Regierung in Peking, die Konjunktur weiter anzuschieben. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte 2025 voraussichtlich um 4,9 Prozent gewachsen sein – und damit das jährliche Wachstumsziel der Regierung von rund 5 Prozent weitgehend erreicht haben. Die BIP-Daten werden voraussichtlich Anfang nächster Woche veröffentlicht.