Britische Wirtschaft nimmt stärker als erwartet Fahrt auf

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BIP erhöhte sich im November gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent
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Die britische Wirtschaft ist im November überraschend stark gewachsen. Im Monatsvergleich ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 Prozent gestiegen, wie das Statistikamt ONS am Donnerstag in London mitteilte. Im Oktober war die zweitgrößte europäische Volkswirtschaft noch leicht geschrumpft, nachdem sich die konjunkturelle Entwicklung über den gesamten Sommer hinweg eher schwach gezeigt hatte.

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Analysten hatten im November einen Anstieg der Wirtschaftsleistung erwartet. Sie waren aber im Schnitt nur von einem Wachstum von 0,1 Prozent ausgegangen. In Großbritannien werden anders als in den meisten großen Volkswirtschaften auch monatliche Daten zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung veröffentlicht. In Deutschland werden diese Daten nur quartalsweise vorgelegt.

Angetrieben wurde das Wachstum durch eine unerwartet starke Industrieproduktion. Hier meldet das Statistikamt für November einen Anstieg im Monatsvergleich um 1,1 Prozent, während Analysten nur einen leichten Anstieg um 0,2 Prozent erwartet hatten. Zudem war Produktion der Industriebetriebe im Oktober mit revidiert 1,3 Prozent stärker ausgefallen als zunächst gemeldet.

Gebremst wurde das Wachstum hingegen von der Bauwirtschaft. Hier ging die Produktion im November mit 1,3 Prozent deutlich stärker zurück als Analysten erwartet hatten.

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