Außenhandel im Jänner rückläufig

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Exporte in Länder außerhalb der EU sanken um 4,4 Prozent
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Österreichs Exporte sind im Jänner gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,2 Prozent gesunken. Die Exporte in Staaten außerhalb der EU gingen mit 4,4 Prozent stärker zurück als die Ausfuhren in andere EU-Länder, die nur um 1,1 Prozent sanken, teilte die Statistik Austria mit. Mit 3,0 Prozent ebenfalls rückläufig waren die Importe. Jene aus der EU sanken mit 4,2 Prozent stärker als jene aus Drittstaaten mit 0,7 Prozent.

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Das Handelsbilanzdefizit betrug im Jänner lediglich 70 Mio. Euro - bei einem Handelsvolumen von rund 15 Mrd. Euro. Hauptverantwortlich für die negative Handelsbilanz war der Handel mit China (Handelsbilanz: −1,10 Mrd. Euro). Vor allem bei Maschinen und Fahrzeugen waren die Importe aus China (+3,6 % auf 0,79 Mrd. Euro) mehr als dreimal so hoch wie die Exporte (+25,7 % auf 0,23 Mrd. Euro).

Den stärksten Rückgang gab es bei Energieimporten. Verantwortlich waren hierfür hauptsächlich Erdöl und Erdölerzeugnisse, bei denen der Einfuhrwert um 35,4 Prozent sank, während die importierte Menge um 21,7 Prozent zurückging. Bei Gas sank der Einfuhrwert um 44,2 Prozent, wobei die importierte Menge um 28,6 Prozent abnahm.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/HELMUT FOHRINGER

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