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Das Handelsbilanzdefizit betrug im Jänner lediglich 70 Mio. Euro - bei einem Handelsvolumen von rund 15 Mrd. Euro. Hauptverantwortlich für die negative Handelsbilanz war der Handel mit China (Handelsbilanz: −1,10 Mrd. Euro). Vor allem bei Maschinen und Fahrzeugen waren die Importe aus China (+3,6 % auf 0,79 Mrd. Euro) mehr als dreimal so hoch wie die Exporte (+25,7 % auf 0,23 Mrd. Euro).
Den stärksten Rückgang gab es bei Energieimporten. Verantwortlich waren hierfür hauptsächlich Erdöl und Erdölerzeugnisse, bei denen der Einfuhrwert um 35,4 Prozent sank, während die importierte Menge um 21,7 Prozent zurückging. Bei Gas sank der Einfuhrwert um 44,2 Prozent, wobei die importierte Menge um 28,6 Prozent abnahm.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/HELMUT FOHRINGER