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Wichtige Unternehmensnachrichten gab es zum Wochenschluss nicht. Auch die am Freitag gemeldeten Konjunkturdaten wirkten sich nicht deutlich an den Börsen aus. Unter den ATX-Werten gab es am Nachmittag entsprechend kaum größere Ausschläge.
Stark gesucht waren die Aktien des Leiterplattenherstellers AT&S und lagen mit einem Plus von 2,3 Prozent ganz oben im Index. Auch an anderen Börsen fanden sich nach guten Vorgaben einige Technologiewerte unter den größeren Gewinnern. Fest zeigten sich nach einer Prognoseerhöhung des deutschen Branchenkollegen Talanx auch die Aktien des Versicherers UNIQA und stiegen um 1,0 Prozent.
Unter Druck kamen hingegen voestalpine und waren mit einem Minus von 2,0 Prozent das ATX-Schlusslicht. Schwächer zeigten sich auch Andritz und fielen um 1,2 Prozent. Alle anderen ATX-Werte zeigten sich wenig bewegt. Die Kursveränderungen lagen in einer engen Bandbreite zwischen plus und minus einem Prozent.
Die am Vormittag gemeldeten Wirtschaftsdaten aus der Eurozone waren wie erwartet ausgefallen und wirkten sich nicht merklich aus. Die Wirtschaft im Euroraum ist im zweiten Quartal Frühjahr wie von Analysten prognostiziert um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal gewachsen, wie die Statistikbehörde Eurostat mitteilte. Im ersten Quartal hatte die Wirtschaft noch stagniert.
Auch die am Nachmittag veröffentlichten Zahlen zu den US-Einzelhandelsumsätzen bewegten die Börsen nicht. Die Umsätze im US-Einzelhandel sind im Juli überraschend um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat gesunken. Volkswirte hatten hingegen einen Anstieg um 0,1 Prozent erwartet.
Aufmerksam verfolgt wird an den Märkten nun weiter die Entwicklung des Nahostkonflikts. Der Iran hat zuletzt Äußerungen von US-Präsident Donald Trump widersprochen, wonach die USA die Kontrolle über die wichtige Handelsstraße von Hormuz hätten. Unterdessen sind zwei Schiffe des staatlichen emiratischen Ölkonzerns Adnoc in der Straße von Hormuz angegriffen worden. Die Vereinigten Arabischen Emirate verurteilten den Angriff, für den sie den Iran verantwortlich machen.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/ROLAND SCHLAGER/ROLAND SCHLAGER