Jahresinflation 2025 bei 3,6 Prozent

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Die steigenden Strompreise treiben die Inflation.

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Die Teuerung in Österreich war mit 3,6 Prozent im Vorjahr erneut deutlich höher als in fast allen Ländern der Eurozone.

Die Jahresinflation 2025 lag bei 3,6 Prozent und damit deutlich höher als die Teuerung im Jahr 2024 mit 2,9 Prozent. Angetrieben wurde die Teuerung im Vorjahr insbesondere durch höhere Strompreise aufgrund des Endes der Strompreisbremse. Während bei Nahrungsmitteln laut Statistik Austria der Preisdruck zunahm, fielen die Preisanstiege in der Gastronomie weniger stark aus als im Vorjahr, hielten sich aber auf hohem Niveau.

Die Inflation in Österreich war im Vorjahr erneut deutlich höher als in fast allen Ländern der Eurozone. Im Jahresverlauf 2025 sank die Teuerung von 3,2 Prozent im Jänner auf 2,9 Prozent im Mai, stieg im August auf 4,1 Prozent und unterschritt die 4,0-Prozent-Marke erst im Dezember wieder mit 3,8 Prozent, wie die Statistik Austria am Montag mitteilte.

Wohnen, Wasser und Energie als Preistreiber

Die Preisanstiege bei Wohnen, Wasser und Energie befeuerten 2025 am stärksten die Inflation. Die Teuerung in diesem Bereich belief sich auf 5,7 Prozent und war damit fast dreimal so hoch wie im Jahr 2024 mit 2,2 Prozent. Elektrischer Strom (Gesamtkosten/Jahr) verteuerte sich im Vergleich zu 2024 um 37,3 Prozent und Wohnungsmieten (alle Kategorien) stiegen um 4,2 Prozent. Die Preise in Restaurants und Hotels erhöhten sich im Vorjahr mit 5,8 Prozent weniger stark als 2024 mit 7,0 Prozent. Die Teuerung bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken war 2025 mit 3,7 Prozent deutlich höher als im Jahr davor mit 2,6 Prozent.

Dämpfend auf die Inflation wirkten sich im Vorjahr vor allem die Preisrückgänge bei Dieseltreibstoff (−3,8 Prozent), Superbenzin (−3,2 Prozent) und Heizöl extra leicht (−5,2 Prozent) aus. Niedrigere Preise registrierte die Statistik Austria auch bei Mobiltelefonie (−12,7 Prozent) und E-Bikes (−10,1 Prozent).

Inflation im Dezember bei 3,8 Prozent

Die Jahresinflation 2025 ist nach der Phase der Hochinflation in den Jahren 2022 bis 2024 die höchste seit 1993. Zum Vergleich: Im Jahr 2023 lag die Teuerung bei 7,8 Prozent.

Im Dezember belief sich die Teuerung auf 3,8 Prozent. Damit lag die Inflation erstmals seit Juli wieder unter 4,0 Prozent. Preisdämpfend wirkten im Vergleich zum Vorjahresmonat niedrigere Treibstoffpreise. Die stärksten Preistreiber im Dezember waren nach wie vor Strom und Dienstleistungen. Aber auch die Nahrungsmittelpreise stiegen spürbar.

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