Gates Foundation unterstützt heimische Forschung

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Microsoft-Gründer Bill Gates

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Die Gates Foundation von Bill Gates und Melinda French Gates unterstützt ein Forschungsprojekt des Österreichischen Forschungsinstituts für Chemie und Technik.

Die durchschnittliche Frau in Österreich verwendet im Laufe ihres Lebens bis zu 17.000 Tampons und Binden. Obwohl Periodenprodukte stundenlang direkt am beziehungsweise im Körper getragen werden, gelten sie rechtlich als einfache Gebrauchsartikel, ähnlich wie Taschentücher. Internationale Sicherheitsstandards, wie etwa bei medizinischen Produkten, fehlen.

Elisabeth Mertl vom Österreichischen Forschungsinstitut für Chemie und Technik (OFI) forscht daher an der Entwicklung internationaler Standards für Periodenprodukte. Ziel ist es, zur präventiven Gesundheitsversorgung von Frauen beizutragen.

Das am OFI initiierte Projekt wird nun bis 2027 von der Gates Foundation, gegründet von Microsoft-Gründer Bill Gates und seiner Ex-Frau Melinda French Gates, unterstützt – in welcher Höhe, wird nicht bekannt gegeben. „Es war lange nicht klar, ob wir die Forschung weiterführen können. Es ist wunderbar, dass dies die Gates Foundation nun ermöglicht“, sagt Mertl.

Die Forscherin stand seit Längerem mit der Stiftung, die Einlagen von 47 Milliarden US-Dollar verwaltet, im Austausch: „Dadurch kam es zu mehreren Ideen.“ Im ersten Schritten sollen Daten gesammelt werden, um die Grundlage für Standards von Periodenprodukten zu erarbeiten. Das Knifflige daran: einen Kompromiss zu finden zwischen notwendigen Sicherheitsprüfungen und zusätzlichen Tests, die mit hohem finanziellem Aufwand für die Hersteller verbunden wären.

Der Artikel ist im trend.PREMIUM vom 20. Februar 2026 erschienen.

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