Wienerberger-Chef Scheuch tritt zurück

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Heimo Scheuch zieht sich nach mehr als 17 Jahren an der Konzernspitze aus gesundheitlichen Gründen zurück.

Der langjährige Chef des Baustoffkonzerns Wienerberger, Heimo Scheuch, hat sein Amt aus gesundheitlichen Gründen mit sofortiger Wirkung zurückgelegt. Nach mehr als 17 Jahren an der Konzernspitze bat der CEO den Aufsichtsrat um die vorzeitige Beendigung seines Mandats. Der Aufsichtsrat stimmte dem Wunsch am Montag zu und ernannte Vize-CEO Gerhard Hanke zum interimistischen Nachfolger.

Der vorübergehende Konzernchef Hanke ist seit mehr als 25 Jahren bei Wienerberger. Er war von 2021 bis 2025 Finanzchef (CFO), bevor er im März 2025 als COO die Region Zentral- und Osteuropa übernahm und im Juni 2026 zum stellvertretenden CEO ernannt wurde. Die Zuständigkeiten von Finanzvorständin Dagmar Steinert sowie des COO West, Harald Schwarzmayr, bleiben laut Unternehmensangaben unverändert.

Scheuch: „Zeit, mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren“

Unter Scheuchs Führung, der das Amt seit 2009 bekleidete und insgesamt 30 Jahre im Unternehmen verbrachte, wandelte sich Wienerberger von einem reinen Ziegelhersteller zu einem internationalen Anbieter ökologischer Baumaterial- und Infrastrukturlösungen mit über 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Aufsichtsratschef Peter Steiner dankte Scheuch: „Diese erfolgreiche Transformation ist sein Verdienst.“ Scheuch selbst erklärte: „Doch es ist an der Zeit, mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren.“

Wienerberger wird seine Ergebnisse für das zweite Quartal und das erste Halbjahr 2026 wie geplant am Mittwoch, dem 12. August, präsentieren. Gleichzeitig beginnt das Unternehmen mit der Suche nach einem langfristigen Nachfolger für die Konzernspitze.

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