Porsche verkauft Bugatti-Anteil

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Der Anteil von Porsche an Bugatti soll an ein Käuferkonsortium gehen. Dahinter stehen HOF Capital und die ägyptische Familie Sawiris.

Der Sportwagenbauer Porsche steigt ganz aus der Luxus-Sportwagenschmiede Bugatti aus. Der Anteil von 45 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen Bugatti Rimac geht an ein Konsortium unter Führung des Finanzinvestors HOF Capital, hinter dem die ägyptische Milliardärsfamilie Sawiris steht, wie Porsche und der Co-Investor BlueFive Capital aus Abu Dhabi am Freitag mitteilten. Ein Porsche-Sprecher sagte, zum Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Die Freigabe der Behörden stehe noch aus. Nach Abschluss der Transaktion übernehme der kroatische Partner Rimac die Kontrolle über Bugatti Rimac und forme eine strategische Kooperation mit BlueFive Capital und HOF. Der kroatische Unternehmer Mate Rimac werde neben HOF Capital der größte Gesellschafter der Gruppe werden, hieß es weiter. Mit Abschluss der Transaktion werde noch heuer gerechnet.

Porsche-Chef: Konzentration auf das Kerngeschäft

Porsche-Chef Michael Leiters sagte, mit dem Verkauf zeige sein Unternehmen, dass es sich auf das Kerngeschäft konzentrieren wolle. Porsche habe als Frühphaseninvestor einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung von Rimac zu einem etablierten Autobauer geleistet. Porsche und Rimac hatten Bugatti Rimac 2021 gegründet, um sogenannte Hypercars unter den gleichnamigen Marken herzustellen.

Die Familie Sawiris ist auch einer der größten Aktionäre von Adidas, Familienoberhaupt Nassef Sawiris übernimmt im Mai dort den Posten des Aufsichtsratschefs.

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