Stressprävention statt Burnout

In Kooperation mit Mavie.
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Die Arbeit ist der größte Stressfaktor. Wie Unternehmen ihre Mitarbeitenden mit gezielten ­Präventionsprogrammen unterstützen können. 

Anhaltende Wirtschaftskrise, fortschreitender Arbeitsplatzabbau und weitere Standortverlagerungen haben den Druck auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nochmals erhöht. In den Unternehmen steigen die Arbeitsbelastung – und der Stresslevel: Sieben von zehn Österreicherinnen und Österreichern fühlen sich laut einer aktuellen Studie des Gesundheitsanbieters Mavie häufig gestresst. Das sind deutlich mehr als noch vor einem Jahr. Für mehr als die Hälfte ist der Job der größte Stressfaktor. Ein Viertel führt finanzielle Sorgen an. 

„Besonders bei Personen in der Lebensmitte häufen sich die Belastungen. Sie haben Angst um ihren Arbeitsplatz, verantworten aber oft auch noch Pflege- und Betreuungsthemen“, sagt Barbara Veigl-Trouvain, psychosoziale Beraterin bei Mavie. Verfestigt sich Stress und wird chronisch, bleibt das auch am Arbeitsplatz nicht ohne Folgen: Die Leistungsfähigkeit sinkt, Fehlzeiten nehmen zu, die Fluktuation steigt. Das treibt wiederum die Kosten für die Unternehmen. 

Immer mehr Firmen setzen deshalb auf frühzeitige Unterstützung, bevor mentale Themen ihre Mitarbeitenden krank machen. „Wo Prävention Teil der Unternehmenskultur ist, bleiben Teams stabiler, und Führungskräfte werden spürbar entlastet“, erklärt die Stress-Beraterin. 

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Barbara Veigl-Trouvain. Die psychosoziale Beraterin bei Mavie betont die Bedeutung gesunder Führung. 

Gut beraten.

Mavie Work, der auf die betriebliche Gesundheit spezialisierte Bereich der Mavie-Gruppe mit Sitz in Wien, bietet ein so genanntes Employee Assistance Programme (EAP) in Österreich, in Deutschland und neuerdings auch in mehreren zentral- und osteuropäischen Ländern an. Dabei handelt es sich um lösungsorientierte Kurzzeitberatungen für Mitarbeitende und Führungskräfte, die oft vier bis sechs vom Arbeitgeber finanzierte Gesprächseinheiten umfassen.

Ob per Video, per Telefon oder vor Ort – sowohl berufliche als auch private Themen können dort vertraulich mit den Mavie-Experten besprochen werden, darunter Psychotherapeuten und Lebens- und Sozialberater. „Wir geben den Klientinnen und Klienten einen geschützten Raum, wo sie ansprechen können, was sie belastet, und der zur Reflexion einlädt“, sagt Veigl-Trouvain. Bei vielen Unternehmen könnten auch Angehörige wie Partnerinnen und Partner sowie Kinder die Beratungen in Anspruch nehmen. 

Neben diversen Seminaren und Workshops zu mentalen Themen, Konfliktmoderation und Krisenintervention umfasst das Angebot von Mavie Work auch Führungskräfte-Coachings. Hier werden die Teilnehmenden für das Thema Stress sensibilisiert: Bei den Stressauslösern wird unterschieden zwischen externen Faktoren am Arbeitsplatz wie Termin- und Leistungsdruck, Konflikte mit Vorgesetzten und Kollegen und internen Faktoren. Dazu gehören etwa Glaubenssätze, die das Verhalten und die Erwartungen prägen, wie „Ich darf keine Fehler machen“. An denen könne man gut arbeiten, so die Expertin. 

Gesunde Führung.

Führungskräfte spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, das Thema mentale Gesundheit zu enttabuisieren. „Viele Mitarbeitende haben Hemmungen, im Job über Belastungen zu sprechen. Wenn Vorgesetzte offen mit Stress umgehen und selbst Hilfe annehmen, senkt das die Hemmschwelle im Team“, sagt Veigl-Trouvain. 

Neben dem Employee-Assistance-Programm bietet Mavie Work als ganzheitlicher Gesundheitsanbieter auch Unterstützung rund um die Themen Bewegung und Ernährung sowie medizinische Vorsorge direkt am Arbeitsplatz an. Ein Health-Mobil fährt dafür durch ganz Österreich. Bereits über 1.000 Unternehmen nutzen die verschiedenen Dienstleistungen des jungen Unternehmens, das zur Uniqa Insurance Group gehört und stark wächst. Kürzlich wurde ein EAP-Anbieter in Prag übernommen.

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