Mehr Resilienz im Arbeitsalltag

In Kooperation mit Mavie.
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Überlastung. Das Gefühl, den steigenden Anforderungen nur schwer gerecht zu werden, kann bei Mitarbeitenden und Führungskräften zu einem Gefühl der Überlastung führen. Immer mehr Unternehmen stellen Hilfsprogramme zur Verfügung, um die Widerstandsfähigkeit ihrer -Organisation zu erhöhen

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Der betriebliche Gesundheitsdienstleister Mavie Work hat sein Beratungsangebot auf Mittel- und Osteuropa ausgedehnt. In acht Ländern und in 19 Sprachen können Führungskräfte und Mitarbeitende bei psychosozialen Themen Unterstützung erhalten. 

Wenn sich Führungskräfte und Mitarbeitende an Eva Wiesmüller-Schandalik wenden, geht es in den vertraulichen Gesprächen derzeit vor allem um ein Thema: Überlastung. Diese äußere sich je nach persönlichem Lebensumfeld, beruflicher Rolle und individueller Situation ganz unterschiedlich. „Was viele jedoch verbindet, ist das anhaltende Gefühl, den steigenden Anforderungen zunehmend schwer gerecht werden zu können“, sagt die Arbeits- und Organisationspsychologin.

Während in der Arbeit mit Führungskräften Themen wie Stellenabbau, Kostendruck und Umstrukturierungen stark im Vordergrund stünden, beschäftigten sich die Mitarbeitenden vermehrt mit Zukunfts- und Sinnfragen. „Insgesamt erleben wir derzeit bei vielen Menschen eine spürbare Schieflage zwischen gesellschaftlichen Erwartungen, beruflichen Anforderungen und den eigenen persönlichen Ressourcen“, sagt die Expertin. Die Frage „Wie schaffe ich das nur alles?“ ziehe sich wie ein roter Faden durch die Beratungen. 

Wiesmüller-Schandalik gehört zum Beratungsteam von Mavie Work, einem führenden Anbieter betrieblicher Gesundheitsförderung im deutschsprachigen Raum. Zum Angebot zählt alles, was dem Gesundbleiben von Organisationen und deren Belegschaften dient.

Die Lösungen sind ganzheitlich und umfassen die körperliche und die mentale Gesundheit von Mitarbeitenden und Führungskräften. Neben modernen niederschwelligen Diagnostikangeboten wie Persönlichkeitsdiagnostik für Führungskräfte (Hogan Assessments) gibt es Coaching und Teamentwicklung, Bewegungsangebote, Ernährungsberatung und Gesundheitsvorsorgelösungen für Unternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf Hilfsprogrammen für Mitarbeitende und Führungskräfte – sogenannten Employee Assistance Programs (EAP). Diese Programme ermöglichen schnelle, niederschwellige und anonyme Beratung bei psychosozialen Herausforderungen und stärken so die Resilienz im beruflichen Alltag. 

Und die Nachfrage nach den Services wächst – in Österreich und Deutschland, aber auch in Mittel- und Osteuropa. Darauf hat Mavie Work reagiert und die Präsenz in der CEE-Region ausgebaut. Im August übernahm man die in Prag ansässige Firma Assessment Systems mit Standorten in Tschechien, Polen, der Slowakei, Ungarn, Kroatien und Serbien. Mittlerweile ist das Beratungsangebot vollständig in das eigene Portfolio integriert. „Wir haben viele internationale Kunden und Kundinnen, die über die österreichischen Grenzen hinweg Unternehmensstandorte leiten. Für sie haben wir jetzt ein einheitliches Mavie EAP in acht Ländern – überall mit Teams vor Ort, die für unsere Kund:innen und ihre Mitarbeiter:innen da sind“, sagt Christoph Schnedlitz, Geschäftsführer von Mavie Work mit Sitz in Wien

Die Frage ‚Wie schaffe ich das nur alles?‘ zieht sich wie ein roter Faden durch viele Beratungen.

Eva Wiesmüller-SchandalikGesundheitscoach Mavie Work
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Von Prävention bis Coaching.

Mavie Work ist Teil der jungen Gesundheitsgruppe der börsennotierten Uniqa Insurance Group, die unter dem Namen Mavie (französisch: mein Leben) firmiert. Die 2022 gegründete Mavie Holding bündelt bestehende Gesundheitslösungen wie Privatkliniken, Ärztezentren und Ambulatorien unter dem Namen Mavie Med. Neue, zukunftsweisende Gesundheitslösungen wie betriebliche Gesundheitsvorsorge, 24-Stunden-Pflege, Heimtests und Telemedizin sind unter Mavie Next zusammengefasst. Mavie Work ist einer der größten neuen Geschäftsbereiche, der vor allem durch Übernahmen wächst. Betreut werden mehr als 900 Unternehmen in Österreich, Deutschland und Mittel- und Osteuropa - darunter viele EAP-Kunden, die unterschiedliche Ziele verfolgen. 

Bei der in Wels ansässigen Delta Gruppe, einem Immobiliendienstleister mit über 400 Mitarbeitenden in Österreich, Tschechien, der Slowakei und der Ukraine, liegt der Schwerpunkt auf der Burn-out-Prävention (siehe Kasten links).

Prävention statt Burn-out

Beim Biopharma-Unternehmen AstraZeneca Österreich hingegen, das rund 280 Mitarbeitende beschäftigt, ist das Programm nicht nur für Krisensituationen (Trauerfälle, schwere Krankheit, Pflegeverantwortung) gedacht, sondern auch zur Karriereentwicklung und Reflexion. Konkret können Führungskräfte Mavie EAP als Coaching-Tool nutzen und in einem geschützten Rahmen unterschiedliche Fragestellungen bearbeiten – von Unsicherheiten in der eigenen Rolle bis hin zur Entwicklung spezifischer Leadership-Kompetenzen. Um die interne Akzeptanz zu stärken, ermutigt Astra-Zeneca einzelne Führungskräfte, offen über ihre Erfahrungen mit dem Coaching zu sprechen. Durch die Vorbildfunktion soll die Inanspruchnahme im Unternehmen weiter erhöht werden. 

Der Effekt lässt sich bereits messen: Innerhalb eines Jahres hat sich die Zahl der EAP-Nutzer:innen verdoppelt. Der Einsatz zur Karriere- und Führungskräfteentwicklung wird zunehmend selbstverständlich. Für Sabine Winner-Neuhaus, HR Director AstraZeneca, steht fest, dass ein umfassendes Coachingangebot zum Standard moderner Unternehmen gehören sollte.

Wir haben viele internationale Kunden. Für sie haben wir jetzt ein einheitliches psychosoziales Beratungsprogramm in acht Ländern.

Christoph SchnedlitzGeschäftsführer Mavie Work

Mehr als 30 Standorte.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Personalabteilungen können die psychosoziale Beratung an externe Experten und Expertinnen auslagern. Die Kosten werden von den Unternehmen getragen, für die Mitarbeitenden ist das Angebot kostenlos. Die Bandbreite an Themen und Zielrichtungen ist groß: Sie reicht von Burn-out-Prävention bis zum Coaching, von psychosozialen über rechtliche bis hin zu finanziellen Problemen. Der Umfang der Beratung richtet sich jeweils nach den von den Unternehmen gebuchten EAP-Paketen und den individuellen Anliegen der Nutzer:innen. In der Regel umfasst eine Beratung mehrere Einheiten. 

Bei Mavie Work kann sie persönlich an einem der über 30 Standorte in Österreich, Deutschland und CEE stattfinden, aber auch digital. Die Termine können über ein digitales Portal gebucht werden, über das auch Selbstlernprogramme und hilfreiche Artikel zur Verfügung gestellt werden. „Wir arbeiten lösungsorientiert und praxisnah“, sagt Mavie-Work-Beraterin Wiesmüller-Schandalik und ergänzt: „Bereits in den ersten Gesprächen werden konkrete Ansatzpunkte erarbeitet, die oftmals eine spürbare Verbesserung ermöglichen können“, sagt sie. 

Unternehmen, die auf EAP setzen, können laut Mavie Work einen messbaren Impact erzielen. Laut der Workplace-Outcome-Studie aus dem Jahr 2024 bringt jeder in das Beratungsprogramm investierte Euro bis zu 5,11 Euro an Produktivitätssteigerung und geringere Fehlzeiten. Während sich im Schnitt eine Leistungssteigerung von 50 Prozent erzielen lässt, steigt die Motivation um mehr als 28 Prozent. Das zeigt, wie wichtig gesunde Mitarbeiter für die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen sind. 

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Christoph Schnedlitz ist Geschäftsführer von Mavie Work, einem führenden betrieblichen Gesundheitsdienstleister mit Sitz in Wien. Zuvor war Schnedlitz zwei Jahre als CFO für StreamTV tätig. In der Start-up-Szene ist der 41-Jährige bekannt als Gründer der Mental-Health-Firma hiMoment. 

„Jedes verhinderte Burn-out ist ein Riesenerfolg“

Christoph Schnedlitz, Geschäftsführer von Mavie Work, über den Stellenwert betrieblicher Gesundheitsförderung – und wie sie dazu beiträgt, Motivation, Bindung und Produktivität der Mitarbeitenden zu steigern. 

trend.: 

Steigende Krankenstände sorgen für zusätzliche Belastungen in vielen Unternehmen. Kann eine stärkere betriebliche Gesundheitsvorsorge die Situation nachhaltig verbessern?

Christoph Schnedlitz: 

Beim richtigen Fokus auf mentale, körperliche und Organisationsgesundheit ist es möglich, Krankenstände zu senken oder zu vermeiden. Insbesondere im Bereich der mentalen Gesundheit, wo Ausfälle statistisch gesehen besonders lang sind. Dennoch muss man die Frage relativieren: Zum einen ist Krankenstand ein multikausales Problem und nie einfach erklärbar. Zum anderen sollte man die Wirkung von betrieblicher Gesundheit nicht auf das Verhindern von Krankenständen reduzieren. Der größte Impact ist die gesteigerte Motivation und Produktivität der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. 

trend.: 

Wie gehen Unternehmen am besten vor, die die Gesundheit ihrer Belegschaft fördern wollen?

Christoph Schnedlitz: 

In vielen Fällen ist es kontraproduktiv, dass die Unternehmen selbst eine betriebliche Gesundheitsförderung aufbauen. Gerade im Bereich der mentalen Gesundheit, wo Mitarbeitenden diskrete Hilfe und Anonymität gegenüber dem Arbeitgeber besonders wichtig sind, ist es besser, mit einem externen Anbieter zu arbeiten. Die wichtigste Voraussetzung für das Gelingen ist aber die Akzeptanz der Maßnahme bei Führungskräften. Sie müssen auf die Programme aufmerksam machen, ihre Nutzung fördern und am besten gleich selbst mitmachen.

trend.: 

Und welche konkreten Effekte lassen sich erzielen?

Christoph Schnedlitz: 

Studien zeigen, dass Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung einen Return on Investment von 300 Prozent und mehr aufweisen. Der Großteil des Returns kommt nicht aus der Verhinderung von Burn-outs, sondern durch die erhöhte Motivation und Produktivität der Mitarbeitenden. Es geht uns bei dem Thema aber nicht um die Zahlen: Jeder Mensch, bei dem wir helfen können, ein Burn-out zu verhindern oder aus einem Burn-out wieder erfolgreich ins Arbeitsleben zu kommen, ist für uns ein Riesenerfolg.

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Mavie Work setzt stark auf Employee-Assistance-Programme. Welche Art von Unterstützung steckt hinter dem Begriff?

Christoph Schnedlitz: 

Mit unserem EAP  bieten wir anonyme Beratung für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in psychosozialen, rechtlichen, und finanziellen Angelegenheiten. Dafür gibt es eine Helpline, die rund um die Uhr Unterstützung in verschiedenen Sprachen anbietet. Und es gibt die Möglichkeit, einen Beratungstermin wahrzunehmen – bequem online oder vor Ort an über 30 Standorten. Zusätzlich bieten wir im EAP auch Konfliktmoderationen und Kriseninterventionen. Das Ganze wird abgerundet von einem digitalen Portal, über das die Services gebucht, aber auch Selbstlernprogramme, Live-Sessions und hilfreiche Artikel genutzt werden können.

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Sie sind seit Kurzem auch in CEE präsent. Wie sind Ihre ersten Erfahrungen? 

Christoph Schnedlitz: 

Wir haben viele internationale Kunden und Kundinnen, die über die österreichischen Grenzen hinweg Unternehmensstandorte leiten. Für sie haben wir jetzt ein einheitliches EAP in acht Ländern – überall mit Teams vor Ort. 

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Wo sehen Sie noch weiteres Potenzial?

Christoph Schnedlitz: 

Was uns von anderen Mitbewerbern unterscheidet, ist die Ganzheitlichkeit. Mentale Gesundheit, körperliche Gesundheit, Organisationsgesundheit – wir sind in allen drei Säulen mit Angeboten in höchster Qualität und Wirkung vorne dabei. In Zukunft wird es immer wichtiger sein, dass diese Bereiche fließend ineinandergreifen, um den maximalen Impact zu erzeugen. Beispielsweise ein Lifestyle-Check kann einem Mitarbeiter in Führungsfunktion sichtbar machen, dass er einen ungesunden Lebensstil lebt. Ein Gespräch mit einer Ärztin kann dann zu einer Ernährungsberatung führen. Dort wiederum kann sich zeigen, dass das Gesundheitsproblem nicht unbedingt Kalorienzählen ist, sondern Ursache in der Überforderung mit der Funktion hat. Bei Mavie Work können wir alle in diesem Beispiel genannten Angebote aus einer Hand anbieten. Diese Ganzheitlichkeit macht unser Angebot einzigartig. 

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