
von
Grund für den Schritt seien die Renditesorgen angesichts der Flaute in China, der US-Zollpolitik und des schwierigen Wettbewerbsumfelds. Blume wurde mit den Worten zitiert: "Wir müssen die Gewinnschwelle senken." Das Sparziel von 20 Prozent sei "die Ambition" und gelte für alle Marken und Kostenarten. Dies entspräche einem Volumen von rund 60 Mrd. Euro.
Dem Bericht zufolge steht der Konzern finanziell unter Druck. Die Ratingagentur S&P habe den Ausblick für Volkswagen kurz vor Weihnachten auf "negativ" gesenkt und auf das Risiko verwiesen, dass der Autobauer die für sein Rating relevanten Finanzkennziffern verfehlen könnte. Finanzchef Antlitz habe die kürzlich bekannt gegebenen 6 Mrd. Euro liquider Mittel aufgetrieben, unter anderem durch den Verkauf von Forderungen.
Blume und VW-Markenchef Thomas Schäfer hatten bereits ein Sparprogramm für die Kernmarke VW aufgelegt. Dieses sieht Ergebnisverbesserungen von rund 11 Mrd. Euro bis 2026 vor, um eine operative Umsatzrendite von 6,5 Prozent zu erreichen. Nachdem es Verzögerungen gab, wurde das Zieldatum auf 2029 verschoben.