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Als Grund nannte Nucera höhere Aufwendungen für Optimierungsarbeiten an bereits ausgelieferten Modulen im gH2-Bereich. Zudem habe ein US-Kunde den Vertrag für eine 20-Megawatt-Pilotanlage aufgelöst, da das Projekt die Renditeerwartungen nicht mehr erfülle.
Auch beim Konzernumsatz ruderte das Dortmunder Unternehmen zurück und stellt nun 450 bis 550 Millionen Euro in Aussicht und damit in der Spitze 50 Millionen weniger als bisher geplant. Die Stornierung des US-Projekts und die damit verbundenen buchhalterischen Effekte belasten den Umsatz im Wasserstoff-Segment deutlich. Lichtblick bleibt dagegen das klassische Chlor-Alkali-Geschäft, für das Nucera das untere Ende der Ergebnisprognose leicht anhob.
Im Februar hatte Vorstandschef Werner Ponikwar die Jahresziele trotz eines schwachen ersten Quartals noch bestätigt und auf positive Marktimpulse verwiesen. Bei grünem Wasserstoff wird das Gas ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt.