
©AFP, KAZUHIRO NOGI, APA
Die japanische Notenbank hat den Leitzins unverändert gelassen und vor den Auswirkungen der wegen des Iran-Kriegs gestiegenen Ölpreise auf die Inflation gewarnt. Nach der zweitägigen geldpolitischen Sitzung beließ die Bank of Japan (BOJ) am Donnerstag ihren kurzfristigen Leitzins unverändert bei 0,75 Prozent. "Angesichts der zunehmenden Spannungen im Nahen Osten waren die globalen Märkte volatil", so die Währungshüter in einer Mitteilung zur Bekanntgabe der Entscheidung.
von
Steigende Ölpreise würden die Verbraucherinflation voraussichtlich erhöhen, hieß es weiter. Die Entscheidung war weithin so erwartet worden, nachdem die Zentralbank den Zins erst im Dezember von 0,50 Prozent auf das aktuelle Niveau angehoben hatte. Die BoJ hatte 2024 eine geldpolitische Wende vollzogen und nach Jahren des Kampfes gegen die Deflation die Zinsen mehrfach angehoben sowie ihre Anleihekäufe zurückgefahren.