Italien und Deutschland wollen Zusammenarbeit stärken

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Beide Länder unterzeichnen acht Abkommen
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Italien und Deutschland wollen ihre Wirtschaftskooperation stärken. Dies betonte der italienische Außenminister Antonio Tajani bei der Eröffnung des italienisch-deutschen Wirtschaftsforums in Rom. Italien und Deutschland verbindet nach den Worten Tajanis "eine starke und zukunftsorientierte Partnerschaft".

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Es handle sich um "zwei der wichtigsten Industriestandorte der Europäischen Union", die die Pflicht hätten, eine Industriepolitik zu unterstützen, die Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit fördere und zugleich eine Handelspolitik ermögliche, die den nationalen Produktionssektoren neue Absatzmärkte eröffne, sagte Tajani.

An dem Forum haben sich nach Angaben des Ministeriums mehr als 500 Unternehmen beteiligt. Italien und Deutschland teilten eine gemeinsame Vision, die auf einer engen industriellen Verflechtung und sehr stabilen politischen Beziehungen beruhe, betonte Tajani.

Im Rahmen des Treffens sollen zudem acht Abkommen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Handel und Kultur unterzeichnet werden. Beide Länder teilten ein stark exportorientiertes Wachstumsmodell, erklärte Tajani weiter. Vor diesem Hintergrund sei auch die Organisation gemeinsamer Wirtschaftsmissionen geplant. Das bilaterale Gipfeltreffen am Freitag, das von Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz gemeinsam geleitet wird, sieht die Teilnahme nahezu aller Minister vor.

Auch die Stärkung der Zusammenarbeit in Verteidigungsfragen und die Migrationspolitik werden am Freitag im Mittelpunkt der italienisch-deutschen Regierungskonsultationen in Rom stehen. Es sind die ersten Regierungskonsultationen mit Italien seit gut zwei Jahren. Solche Treffen gibt es nur mit besonders engen Alliierten wie Frankreich und Großbritannien oder besonders wichtigen Ländern wie China und Indien.

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