Inflation im Euroraum im August auf 3,3 Prozent gestiegen

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Macht baldige Zinserhöhung der EZB immer wahrscheinlicher
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Die Inflation im Euro-Raum zieht kräftig an und macht eine baldige Zinserhöhung der EZB immer wahrscheinlicher. Die Verbraucherpreise stiegen im August um 3,3 Prozent, nach 2,9 Prozent im Juli, wie das EU-Statistikamt am Dienstag auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten damit gerechnet.

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Insbesondere Energie erwies sich vor dem Hintergrund des Iran-Krieges erneut als Preistreiber: Sie verteuerte sich im August um 14,3 Prozent zum Vorjahresmonat. Die Europäische Zentralbank peilt bei der Gesamtinflation einen Wert von 2,0 Prozent. Zuletzt mehrten sich die Signale, dass sich die Währungshüter mit einer Zinserhöhung gegen den Preisauftrieb stemmen werden.

Der nächste Zinsentscheid steht auf einer auswärtigen Sitzung am 10. September in Berlin an. An den Finanzmärkten wird mit einer Erhöhung des zum Steuern der Geldpolitik maßgeblichen Einlagesatzes um einen Viertelpunkt auf 2,50 Prozent gerechnet. Die EZB hatte zuletzt eine Zinspause eingelegt, nachdem sie im Juni mit der ersten Erhöhung seit drei Jahren bereits im Kampf gegen die steigende Inflation Flagge gezeigt hatte.

Sie will verhindern, dass der Ölpreisschock das Preisgefüge nachhaltig durcheinanderwirbelt: Denn die vom Iran-Krieg hochgetriebenen Energiekosten für Konsumenten und Firmen bergen die Gefahr, dass es zu einer Lohn-Preis-Spirale kommt und sich die starke Teuerung so festsetzt. Die EZB muss sich laut Ratsmitglied Olli Rehn auf einen langwierigen Konflikt im Nahen Osten einstellen, der die Teuerung im Euroraum hochhalten könnte.

FRANKFURT:MAIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Uwe Anspach

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