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In Frankfurt erhöhte sich der DAX indes um unwesentliche 0,05 Prozent auf 26.140,13 Zähler. Der schweizerische Leitindex SMI verlor dagegen 0,23 Prozent auf 14.518,75 Punkte. Der britische FTSE-100 sank um 0,19 Prozent auf 10.867,89 Punkte.
Gefragt waren bis Handelsschluss Telekomwerte. Hier setzte das Schwergewicht Deutsche Telekom mit plus 6,3 Prozent Kursgewinn positive Akzente. Die Telefongesellschaft hatte ihren Ausblick für den Barmittelfluss für das Gesamtjahr leicht angehoben. Zudem baut der Konzern sein Aktienrückkaufprogramm deutlich aus.
Um 4,4 Prozent nach oben ging es mit der Aktie der Swisscom. Analysten lobten das besser als erwartet laufende Schweizer Kerngeschäft sowie die rasch voranschreitende Integration von Vodafone Italia.
Nicht dermaßen eindeutig war die Entwicklung bei den Versicherern. Swiss Re schlossen nach anfänglichen Verlusten mit plus 0,7 Prozent. Insgesamt fanden die Halbjahreszahlen in Kommentaren lobende Worte, allerdings wurde auch auf den anhaltenden Preisdruck im Rückversicherungsgeschäft verwiesen.
Zurich verloren indes drei Prozent. Analysten bemängelten die Entwicklung der Schaden- und Unfallversicherung (P&C). Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg verwiesen zudem auf die hohe Bewertung der Aktie.
Unter den schwächelnden Industriewerten verloren Siemens 4,5 Prozent. Gute Zahlen brachten der Aktie damit keinen neuen Schwung - im Gegenteil: "Nach der Rekordrally greifen viele Anleger zu Gewinnmitnahmen", so Molnar. "Ein klassischer Fall von 'Sell the Good News'."
Unter den Nebenwerten am deutschen Aktienmarkt erholten sich die Papiere der österreichischen Kontron um 2,9 Prozent. Der in Linz ansässige Technologiekonzern hatte im ersten Halbjahr etwas zugelegt und seine Jahresprognose bestätigt.
In London stiegen easyJet um 2,8 Prozent. Der britische Billigflieger geht an den US-Finanzinvestor Apollo, war am Nachmittag bekannt gegeben worden. Dieser sicherte sich nach einigem Hin und Her die Unterstützung des Managements und der Gründerfamilie Haji-Ioann für sein Offert über 7,15 britische Pfund je Easyjet-Aktie beziehungsweise 5,7 Milliarden Pfund (6,7 Mrd. Euro).