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Der aktivistische Investor Elliott hat im monatelangen Übernahmekampf um den japanischen Maschinenbauer und Gabelstapler-Hersteller Toyota Industries eingelenkt. Elliott werde das auf 20.600 Yen je Aktie erhöhte Angebot des Autokonzerns Toyota annehmen und seine Anteile an Toyota Industries andienen, teilte der von Paul Singer geführte Fonds am Montag mit. Der neue Preis stelle ein verbessertes Ergebnis für die Minderheitsaktionäre dar, hieß es zur Begründung.
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Das neue Offert bewerte Toyota Industries mit insgesamt 4,7 Bio. Yen (25,5 Mrd. Euro). Der Autokonzern hatte ursprünglich 16.300 Yen je Aktie für Toyota Industries geboten. Dieser Preis stieß bei Minderheitsaktionären auf breite Kritik. Toyota erhöhte das Angebot später auf 18.800 Yen, was Elliott und andere erneut als zu niedrig ablehnten. Die Angebotsfrist sollte ursprünglich am Montag enden. Toyota ist mit rund einem Viertel der größte Anteilseigner von Toyota Industries.