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Wichtigste Abnehmerländer für deutsche Pkw waren das Vereinigte Königreich, die USA und Italien, auf die zusammen 32,7 Prozent und damit fast ein Drittel der Exporte entfielen. Der Rückgang bei den Ausfuhren zog sich durch alle Antriebsarten. Die Exporte von Autos mit Verbrennungsmotor sanken um 2,9 Prozent auf eine Million Stück. Die Ausfuhren von reinen Elektroautos gingen ebenfalls um 2,9 Prozent auf 560.000 Stück zurück, während bei Hybridfahrzeugen ein Minus von 8,2 Prozent auf 380.000 Pkw verzeichnet wurde.
Bei den Importen stieg China zum wichtigsten Lieferland auf. Mit 175.000 Pkw kamen 13,8 Prozent der importierten Neuwagen aus der Volksrepublik, was einem Anstieg von 120,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. China verdrängte damit Tschechien (173.000 Pkw) und Spanien (157.000 Pkw) auf die Plätze zwei und drei.
Getragen wurde der Importboom vor allem von Hybridfahrzeugen (plus 36,0 Prozent) und reinen Elektroautos (plus 66,3 Prozent), während die Einfuhr von Verbrennern um 9,0 Prozent zurückging.
Eine besondere Entwicklung zeigte sich im Geschäft mit den USA, dem zweitwichtigsten Exportmarkt. Dorthin sanken die Ausfuhren mengenmäßig um 2,6 Prozent und wertmäßig um 17,1 Prozent.
Allerdings stiegen die Exporte von Pkw mit Verbrennungsmotor in die USA um 31,7 Prozent an. Gleichzeitig brachen die Ausfuhren von Hybridfahrzeugen (minus 50,3 Prozent) und Elektroautos (minus 56,1 Prozent) in die Vereinigten Staaten ein.