Wie ESG den M&A-Markt vor sich hertreibt

Paid Content Identifier
Exklusiv für Abonnent:innen
Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
8 min
Artikelbild
 © Shutterstock
GRÜN GEHT IMMER. Auch wenn das Geschäft mit Übernahmen und Zukäufen 2023 sehr mau dahinplätschert, finden nachhaltige Investments mehr denn je ihre Abnehmer.©Shutterstock
  1. home
  2. Finanzen
  3. Investment

ESG-ASPEKTE beeinflussen immer öfter die Due Diligence und Vertragsgestaltung von M&A-Deals. Da fällt es nicht so auf, dass der Markt zusammenbricht.

Es war wohl einer der langwierigsten und politisch umstrittensten Deals, die Österreich seit Langem gesehen hat. Anfang Juli gab es aber dann doch endgültig grünes Licht für den Kauf der Düngersparte der heimischen Borealis durch die tschechische Firma Agrofert. Kaufpreis: 810 Millionen Euro. Dem vorangegangen waren Debatten bis in die höchste politische Ebene, ob es sichÖsterreich leisten könne, wichtige Infrastruktur ins Ausland abzuverkaufen, zumal die Düngemittelsparte für die Borealis, eine Tochter der teilstaatlichen OMV, ein gutes Geschäft war. Man wolle sich künftig auf die Produktion nachhaltiger Produkte sowie auf die Kreislaufwirtschaft konzentrieren, lautete das Argument des Borealis-Managements. Eine Transaktion also, deren Motivation vorwiegend aus Nachhaltigkeitsgründen erfolgte.

Paid Content Identifier
PLUS

Wer mitreden will, muss wissen, was wichtig ist.

Jetzt Abo wählen und weiterlesen

weiter
Mit der Bestätigung des Kaufs stimmen Sie unseren AGBs und Datenschutzbestimmungen zu.