ESG-Aufsteiger: Heute gut, morgen top

Viele Unternehmen sind bei der Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele schon sehr weit, andere arbeiten noch daran. Auch auf diese Hoffnungsträger, sogenannte Improver, setzt Amundi. Das motiviert diese Unternehmen und bietet gute Investmentchancen.

ESG-Aufsteiger: Heute gut, morgen top

Viele Unternehmen richten ihre Geschäftsprozesse bereits nach den ESG-Kriterien aus, was für die englischen Begriffe Environment, Social und Governance steht. Die Nachfrage nach Investmentmöglichkeiten in Firmen, die sich einer ethisch und moralisch verantwortungsvollen Unternehmensführung (Governance) verpflichtet haben und in ihren Unternehmensprozessen ökologische (Environment) und soziale (Social) Kriterien berücksichtigen, steigt.

Die Fondsgesellschaft Amundi hat sich verpflichtet, bei allen aktiv gemanagten Fonds ESG-Kriterien einzubeziehen. Dabei kommt wird eine unternehmenseigene ESG-Analyse angewendet, zusätzlich arbeitet man mit umfangreichem Datenmaterial externer Anbieter. Es geht aber nicht nur um jene Unternehmen, die schon ESG-Musterschüler sind, sondern auch um solche, die auf einem guten Weg dorthin sind – sie investiert in so genannte ESG-Aufsteiger. Der Vorteil: Bei Veranlagungen in diese Unternehmen ist ESG noch nicht voll eingepreist. „Wir lösen uns bis zu einem gewissen Grad von der traditionellen Best-Case-Strategie und schauen auch auf Unternehmen, die in Bezug auf ESG-Kriterien und Bewertung in der Mitte ihrer potentiellen Aufstiegskurve liegen“, erläutert Kasper Elmgreen, Head of Equities bei Amundi. Das könne auch dazu beitragen, das Renditepotential zu steigern.

Die Champions von morgen finden

„Wir unterstützen aktiv Unternehmen, die danach streben, ESG-Ziele zu erfüllen, die sie aktuell noch nicht erreicht haben", erklärt Elmgreen. Ein wichtiger Aspekt dabei sei, dass die ESG-Entwicklung greifbar und relevant ist. Schließlich gehe es auch darum, Unternehmen zu motivieren, ihre ESG-Bilanz zu verbessern. Und Investoren hätten damit die Möglichkeit, auch in Unternehmen zu investieren, die das Potenzial haben, zu den ESG-Champions von morgen aufzusteigen.

Aus Elmgreens Perspektive ist Europa für ESG-Investoren besonders interessant – sowohl was etablierte als auch aufsteigende Marktteilnehmer betrifft. Viele führende ESG-Unternehmen haben hier ihren Sitz und die Richtlinien für ESG sind in Europa besonders weit entwickelt. „Der ganze ESG-Bereich boomt“, so Elmgreen. „Wenn wir Investoren fragen, was für sie wichtig ist, wird ESG als eine der Top-Prioritäten genannt – und das ist ja auch gut so. Unser ESG-Improver-Konzept ermöglicht uns, Chancen abseits dieses Ansturms zu finden.“ Anleger müssen sich bei solchen Investments aber immer gut überlegen, ob sie zu ihren individuellen Anlagezielen und ihrer Risikobereitschaft passen, weil damit auch Risiken, wie beispielsweise Kurschwankungen oder spezielle Branchenrisiken, verbunden sind.

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