Wienwert-Masseverwalter fordert Millionen von Wirtschaftsprüfern

Nach einem Medienbericht hat der Masseverwalter gegen die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC insgesamt rund 14 Mio. Euro eingeklagt. PwC stemmt sich gegen die Klage und weist die Vorwürfe zurück.

Wienwert-Masseverwalter fordert Millionen von Wirtschaftsprüfern

Wien Der Masseverwalter der insolventen Immobilienfirma Wienwert fordert von deren Wirtschaftsprüfern mehrere Millionen Euro. Der Insolvenzverwalter der WW Holding AG, Norbert Abel, habe im April die Wirtschaftsprüfungskanzlei PwC auf 4,5 Millionen Euro geklagt und, in einer zweiten Klage, PwC und drei weitere Kanzleien auf zusammen rund 9,5 Mio. Euro, berichtete der "Standard".

Im Kern geht es der Zeitung zufolge um den mit 3,12 Mio. Euro angesetzten Markenwert der Immofirma. "Bei einer kritischen Würdigung der Umstände hätte die Beklagte sofort erkennen müssen, dass ein Markenwert aufgrund der desaströsen wirtschaftlichen Lage der Wienwert nicht mehr darstellbar ist", zitierte der "Standard" aus Abels Klage.

PwC weist den Vorwurf zurück. Man sei als Berater nur für Einzelaufträge tätig und zu "keinerlei Prüfungen" verpflichtet gewesen, heißt es laut dem Bericht in der Klagebeantwortung.

Das aktive Forderungsmanagment gehört zu den Pflichten eines jeden Unternehmens.

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