Modelabel Bench schließt Geschäfte in Deutschland und Österreich

Modelabel Bench schließt Geschäfte in Deutschland und Österreich

Fast Offline und "busy updating": Das Modelabel ist noch Online, aber Order werden keine mehr angenommen.

Die Töchter der insolventen englischen Modemarke stellen ihren Betrieb ein.

München/Parndorf/Wals-Himmelreich. Die deutschen Töchter der insolventen englischen Modefirma Bench schließen ihre Läden und stellen den Geschäftsbetrieb ein. Auch in Österreich wird zugesperrt. Der Käufer der Markenrechte, die US-Investmentfirma Gordon Brothers, habe kein Interesse an der Fortführung des Filialnetzes, und die Warenbestände in den Stores seien nur noch klein, sagte Insolvenzverwalter Rolf Pohlmann in München.

Die 14 Läden in Deutschland, Österreich und den Niederlanden würden in den nächsten Tagen und Wochen geschlossen, hieß es am Montag. Die rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhielten die Kündigung.

Bench ist in Deutschland für seine Kapuzen- und Fleece-Pullis bekannt. Schrumpfende Nachfrage, harter Wettbewerb und die Abwertung des britischen Pfundes hatten die Firma in Manchester pleite gehen lassen.

In Österreich verfügte die Bench International Retail GmbH laut Firmen-Compass bisher über zwei Zweigniederlassungen im Designer Outlet Parndorf im Burgenland sowie in Wals-Himmelreich in Salzburg.

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