EU-Kommission: Anteil fauler Kredite deutlich gesunken

EU-Kommission: Anteil fauler Kredite deutlich gesunken

In Griechenland, Zypern und Portugal beläuft sich die Zahl der notleidenden Kredite noch im zweistelligen Bereich.

Brüssel. Der Anteil fauler Kredite (Non-performing loans/NPL) ist in der EU zurückgegangen. Seit 2014 habe sich der Anteil mehr als halbiert, erklärte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel. Er betrug im dritten Quartal 2018 EU-weit 3,3 Prozent - gegenüber 4,4 Prozent im dritten Quartal 2017.

Die höchsten Anteile fauler Kredite haben Banken in Griechenland (43,5 Prozent), Zypern (21,8 Prozent) und Portugal (11,3 Prozent), die niedrigsten in Luxemburg (0,9 Prozent) und in Finnland (1,1 Prozent). Österreich lag im dritten Quartal 2018 bei 2,8 Prozent - gegenüber 3,8 Prozent im entsprechenden Vorjahresquartal 2017.

"Unsere Banken sind besser kapitalisiert und besser auf wirtschaftliche Schocks vorbereitet", sagte der für den Euro zuständige EU-Kommissionsvize Valdis Dombrovskis. Er appellierte an die EU-Finanzminister, weitere Maßnahmen zur Vollendung der EU-Bankenunion zu setzen. Insbesondere die umstrittene EU-Einlagensicherung hat die EU an weitere Fortschritte beim Abbau fauler Kredite geknüpft.

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