
Post-Generaldirektor Georg Pölzl über den zunehmenden Trend zum Selbstbedienungsservice, den Einsatz biobasierter Rohstoffe bei Sprit und Verpackungen und warum das Unternehmen aktuell einen eigenen "Hausschlapfen-Radius" ausmisst.
von
Wenn man die Pläne der Post und die Berichterstattung darüber so verfolgte, hat man heuer öfter den nicht unspannenden Begriff "Hausschlapfen-Radius" vernommen. Was genau kann man sich darunter vorstellen?
Wir wollen unsere Selbstbedienungslösungen flächendeckend ausbauen und in Ballungsräumen alle paar Hundert Meter anbieten. Die Idee dahinter ist ganz einfach: Die nächste SB-Station soll so nah bei unseren Kunden und Kundinnen sein, dass jeder und jede nur eine so kurze Entfernung zurücklegen muss, um Pakete jederzeit abzuholen, die man auch in Hausschlapfen bewältigen kann. Und nicht nur das: Je nach Gerät kann man Pakete, die bereits mit Retourenlabel oder Paketmarken frankiert sind, auch rund um die Uhr aufgeben und versenden. Sie würden nicht glauben, wie viele Pakete auf diese Weise sonntags aufgegeben werden.
Wer mitreden will, muss wissen, was wichtig ist.
Jetzt Abo wählen und weiterlesen
