Markus Breitenecker wird Vorstandschef der Deag

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Markus Breitenecker übernimmt den Vorstandsvorsitz der Deutschen Entertainment Aktiengesellschaft. Der frühere ProSiebenSat.1-Manager soll unter anderem die europäische Expansion des Live-Entertainment-Unternehmens vorantreiben.

Der frühere Geschäftsführer von ProSiebenSat1Puls4 Österreich Markus Breitenecker übernimmt den Vorstandsvorsitz der Deutschen Entertainment Aktiengesellschaft (Deag). Der langjährige Medienmanager soll beim Live-Entertainment-Unternehmen vor allem die weitere Expansion in Europa sowie die Entwicklung neuer Geschäftsfelder und digitaler Plattformangebote vorantreiben.

Breitenecker blickt auf mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung in der europäischen Medien- und Entertainmentbranche zurück. In Österreich prägte er über viele Jahre die Entwicklung von Puls 4 und baute das Unternehmen über das klassische Fernsehgeschäft hinaus in Richtung digitaler Angebote und neuer Entertainmentformate aus. Zu den von ihm initiierten Projekten zählt auch das 4Gamechangers Festival in Wien – in der Vergangenheit zählten zu den Gästen unter anderem George und Amal Clooney und Wolodymyr Selenskyj. Später wechselte Breitenecker als COO in den Vorstand der ProSiebenSat.1 Group. Dort verantwortete er unter anderem die Expansion der Streamingplattform Joyn und deren Weiterentwicklung zu einer Plattform, die neben den Inhalten von ProSiebenSat.1 auch Angebote externer Anbieter, wie dem ORF, bündelt. Zuletzt bewarb sich Breitenecker um den Posten des ORF-Generaldirektors, unterlag dabei jedoch seinem Mitbewerber Clemens Pig.

Die Deag ist bereits in unterschiedlichen Bereichen des Live Entertainments aktiv. Neben Musikveranstaltungen und Konzerten gehören unter anderem Spoken Word, Literaturveranstaltungen und Konferenzen zum Portfolio. Unter Breitenecker soll dieses Angebot weiterentwickelt und stärker europäisch skaliert werden. Ein Schwerpunkt dürfte dabei auf der Verbindung klassischer Live-Formate mit digitalen Plattformen und Medienangeboten liegen. Für Breitenecker selbst hat sich dieser Karriereweg bereits früh abgezeichnet: „Auch mein eigener unternehmerischer Weg hat mit Live-Entertainment begonnen, mit der Organisation großer Schüler- und Studentenpartys in Wien”, schreibt er auf Linkedin.

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