Tennis, Charm & Friends

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
4 min
Artikelbild
 © Tamara Comolli

Die Armbanddesigns von Tamara Comolli gehören zu den spektakulärsten der Schmuckwelt. Gesehen bei Bucherer. P. a. A.

©Tamara Comolli
  1. home
  2. Lifestyle
  3. Uhren & Schmuck

Armbänder und Armreifen sind die perfekten Begleiter an heißen Tagen - unkompliziert, chic, anpassungsfähig, unaufdringlich und bequem.

Schmuck im Urlaub? Gute Frage. Allzu viele Stücke will man aus Sicherheitsgründen nicht mitnehmen. Sonnencreme, Sand und Schweiß vertragen sich zudem nur bedingt mit Ringen oder Colliers. Wer trotzdem nicht gänzlich auf schmucke Accessoires verzichten möchte, trägt am besten Armschmuck, der nicht eng am Handgelenk anliegt und zu vielen Outfits passt.

Der Klassiker unter den Armbändern ist, obwohl der Name es vermuten ließe, per se kein Sportaccessoire. Seine Bezeichnung verdankt es einem skurrilen Ereignis bei den USOpen 1987, als die amerikanische Spielerin Chris Evert das Match unterbrechen ließ, um ihr verlorenes George-BedewiDiamantarmband zu suchen. Seit diesem weltweit im TV übertragenen Vorfall werden zarte Armbänder mit aneinandergereihten Diamanten (ursprünglich „Eternity Bracelets“) als Tennisarmbänder bezeichnet. Ihr Charakteristikum ist die rundum nahtlose Aneinanderreihung gleich großer Diamanten. Dezente, fast unsichtbare Fassungen setzen die schimmernden Edelsteine wirkungsvoll in Szene. Mittlerweile gibt es auch Varianten mit Farbedelsteinen, die zu bunten „Stacks“ kombiniert werden können.

Bei Chris Evert erwies sich damals eine belastungsbedingt gebrochene Schließe als das Problem, also feilten Juweliere aus aller Welt an der Optimierung und entwickelten Sicherheitsmechanismen verschiedenster Art. Die modernste und zugleich bequemste Lösung ist das Flex-Armband, das vollkommen ohne Schließe auskommt. Möglich wird dies durch ineinandergreifende Metallglieder, die durch kleine, verborgene Federn oder Metallklammern beweglich gehalten werden. So kann sich das Armband beim Überstreifen ausdehnen, um sich danach wieder zusammenzuziehen.

Was im vergangenen Jahrhundert „Bettelarmband“ hieß, erfuhr rund um die Jahrtausendwende ein erstaunliches Comeback. Vorreiter waren Modeschmuckmarken wie Thomas Sabo. Angesichts ihres Erfolgs wurde die Charm-Thematik auch von Echtschmuckanbietern aufgegriffen und neu interpretiert. Die kleinen Anhänger mit Karabinerschließen können einzeln und kombiniert sowohl an Armbändern als auch an Ketten getragen werden und sind auch dank ihrer Symbolkraft nicht mehr aus der Schmuckszene wegzudenken.

Über die Autoren

Logo
trend. Newsletter

Die wichtigsten Wirtschaftsthemen des Tages