
Am liebsten arbeiten Arlene Malaluan und Reychel Emaas (r.) gemeinsam in der Felber-Filiale in Wien-Währing.
Österreich setzt bei der Suche nach Fachkräften auf Abkommen mit den Philippinen, mit Indonesien und mit Brasilien. Doch die Zahl der neu ausgestellten Rot-Weiß-Rot-Karten war zuletzt rückläufig.
In der Felber-Filiale am Wiener Kutschkermarkt herrscht Montagnachmittag Hochbetrieb. Die 28-jährige Arlene Malaluan und die 30-jährige Reychel Emaas verkaufen im Minutentakt Topfengolatschen, Mohnflesserl und Nussbeugerl. Das österreichische Backwaren-Vokabular kennen sie bestens. Dabei arbeiten die beiden Frauen erst seit wenigen Monaten in Österreich.
Die Verkäuferinnen sind zwei der 672 Filipinos, die zurzeit als Fachkräfte in Österreich angestellt sind. Im Jahr 2023 schloss Österreich ein Mobilitätsabkommen mit dem asiatischen Inselstaat ab. Seitdem wurden 912 Rot-Weiß-Rot-Karten an philippinische Staatsangehörige erteilt.
Trotz des Abkommens zwischen Österreich und den Philippinen ist der Rekrutierungsprozess aufwendig: Der asiatische Staat hat hohe Ausreiseauflagen für seine Staatsbürger:innen und eigene Arbeitsbehörden in Österreich, von denen die Unternehmen akkreditiert werden müssen.
Von dieser Komplexität lebt eine wachsende Branche. Der Markt der Fachkräftevermittlung ist heiß umkämpft (...)
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