Zwei Welten, eine Leidenschaft

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Einzigartige Hochsee-Segelerlebnisse garantiert: mit zwei speziellen Yachten unter rot-weiß-roter Führung zur Regatta
oder über den Atlantik.

Es ist eine noch junge Familien-Erfolgsgeschichte: Die Brüder Konstantin und Oliver Kobale verfielen schon früh dem Segelbazillus. Von der klassischen Nachwuchs-Nationalteam-Bahn kamen sie bald ab, über den Red Bull Youth America’s Cup und The Ocean Race fanden die beiden in den Big-Boat-Zirkus. Immer noch unter dreißig Jahre alt, sind sie die bestimmenden Köpfe des österreichischen Segel- und Charterunternehmens Kora Yachts und damit der rund 30 Meter langen Wally Vantanera und der VO65 Sisi.  

Kompromissfähig zeigt sich dabei die komplett aus Carbon gefertigte Wally. Mit elegantem Interieur sowie Luxus unter und an Deck überzeugt die 2003 in Italien gefertigte Superyacht bei Bedarf mit bis zu 20 Knoten unter Segel auch auf der Regattabahn. Das Design verantwortete German Frers, 2025 wurde die Yacht unter den Kobale-Brüdern umfassend refittet und steht seither für individuell zugeschnittene Chartererlebnisse zur Verfügung. Im Cruising-Modus zeigt sich die Vantanera von ihrer entspannten Seite. Acht Gäste finden in drei Kabinen mit jeweils eigenem Bad Platz, eine drei- bis vierköpfige Stammcrew kümmert sich um den Bordbetrieb. Großzügige Deckflächen, zurückhaltend elegantes Interieur und Wassersport-Spielzeug vom E-Surfboard bis zu Wasserski und SUP liefern die Zutaten für den luxuriösen Törn. Im Sommer kreuzt die Wally im Mittelmeer, im Winter zieht es sie in die Karibik. Kora bietet dabei keine fixen Standardreisen, sondern maßgeschneiderte Cruising-, Regatta- und Eventformate an. 

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Wer statt ruhiger Buchten die Startlinie sucht, bekommt dasselbe Schiff mit völlig anderem Charakter. Southern-Spars-Rigg, 240 Quadratmeter Großsegel, 210 Quadratmeter Fock und ein bis zu 750 Quadratmeter großer Gennaker machen klar, dass die Vantanera nicht bloß der Optik wegen auf den großen Regattabahnen auftaucht. Das umfangreiche Segelinventar und eine Racing-Crew von bis zu 20 Personen ermöglichen Einsätze bei Klassikern wie dem Maxi Yacht Rolex Cup, Les Voiles de Saint-Tropez oder den großen Superyacht-Regatten der Karibik. Für 2027 stehen unter anderem der RORC Nelson’s Cup, die Antigua Superyacht Challenge, North Sound Maxi und St. Barths Bucket im Kalender. 

Kompromisslos und damit am anderen Ende des Kora-Spektrums steht die VO65 Sisi. Hier wird Luxus konsequent gegen Hochsee-Authentizität getauscht. Der 20,4 Meter lange Carbon-Racer wurde 2014 für das Volvo Ocean Race gebaut, segelte als Team Alvimedica und später Vestas 11th Hour Racing um die Welt und verfügt über zwölf Rohrkojen, eine funktionale Pantry und wenig mehr als das, was eine Offshore-Crew tatsächlich benötigt. Gäste werden Teil des Teams, halten Wache, trimmen, kurbeln und steuern. Und bekommen damit ein unverfälschtes und unvergessliches Segelerlebnis geliefert.

Luxus auf der Regattabahn

Port Adriano, Spätsommer auf Mallorca und eine Flotte großer blauwassergängiger Yachten, die für ein paar Tage ihren eigentlichen Auftrag neu definiert. 

Normalerweise stehen Oysters für lange Reisen, hohen Komfort und sicheres Segeln über Ozeane. Einmal im Jahr kommt vor der Südwestküste Mallorcas eine weitere Facette dazu: der Regattasport. In diesem Jahr hatte das Treffen besonderen Stellenwert. Zum 50. Mal lud die britische Werft zu einer ihrer Regatten, vier Wettfahrttage standen auf dem Programm. Gesegelt wurde in zwei nach Yachtgröße getrennten Klassen, die Bandbreite der Kurse reichte von klassischem Fleet Racing bis zu längeren Küsten- und Verfolgungsrennen. Insgesamt 13 Yachten kämpften um den Oyster Cup. Mittendrin mit Julia Stelzl und Moritz Skolaut auch zwei heimische Segler, die als angeheuerte Profis die Eigner unterstützten. Gemeinsam segelten sie die Oyster 595 Maia nach verhaltenem Start zu drei Siegen in Serie und damit zum Gesamtsieg im Oyster Cup.

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Biograd baut aus

Einen Monat vor dem Start zeichnet sich für die kroatische Bootsmesse ein neuer Rekord ab. 

Vom 21. bis 25. Oktober werden in der Marina Kornati mehr als 400 Aussteller und rund 500 neue Boote und Yachten erwartet. Weil der Stadthafen wegen Bauarbeiten nicht wie geplant genutzt werden kann, schafft der Veranstalter zusätzliche Flächen in der Marina, auch Katamarane bis 70 Fuß werden dort untergebracht. Parallel zur Ausstellung wächst das Rahmenprogramm. Die Croatia Luxury and Adventure Travel Show wird erweitert, die Croatian Nautical Days feiern ihr zehnjähriges Bestehen, und die Croatia Charter Expo bringt Anbieter von mehr als 3.000 Charteryachten mit internationalen Agenturen, Brokern und Zulieferern zusammen. Neu ist zudem eine B2B-App für Aussteller und Fachbesucher. Damit unterstreicht Biograd einmal mehr seine Rolle als wichtiger Treffpunkt der adriatischen und der mitteleuropäischen Nautikszene.

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