
Die große TREND-UMFRAGE: Zwei Wochen vor der EU-Wahl kennt fast ein Viertel der Österreicher:innen noch immer keinen einzigen Spitzenkandidaten. FP-Mann Harald Vilimsky gilt als Anti-Bürokratie-Fighter, die Grüne Lena Schilling als profilierteste Klimaschützerin.
Dass die grüne Spitzenkandidatin für die EU-Wahl am 9. Juni, Lena Schilling, in den letzten Wochen einen großen Bekanntheitssprung gemacht hat, ist nicht weiter verwunderlich – aufgeregte Diskussionen über die charakterliche und fachliche Eignung Schillings dominierten die politische Berichterstattung. Nun ist die mit 23 Jahren bei Weitem Jüngste im Starterfeld laut einer Umfrage des Market-Instituts für den trend immerhin bei 50 Prozent der Österreicher:innen bekannt – Ende Jänner waren es erst 30 Prozent. Damit hat sie zum Bekanntheitsniveau der anderen Spitzenkandidat:innen aufgeschlossen.
Deutlich überraschender ist, dass drei Wochen vor der Wahl fast ein Viertel der Befragten, nämlich 24 Prozent, weder etwas von Reinhold Lopatka, ÖVP, noch von Andreas Schieder, SPÖ, Harald Vilimsky, FPÖ, Schilling oder Neos-Spitzenmann Helmut Brandstätter gehört haben, also keinen einzigen der Listen-ersten kennen. Bei den Frauen liegt die „EU-Analphabetenquote“ mit 32 Prozent noch höher, bei den unter 30-Jährigen ist sie mit 36 Prozent am höchsten: „Mehr als ein Drittel der Jungen kennen keinen einzigen der Kandidaten“, fasst Market-Expertin Birgit Starmayr zusammen.
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