
Wie die Zwei-Millionen-Metropole Wien in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben will - am Beispiel eines "speedy" Asientrips.
Drei Tage Seoul, drei Tage Bangkok, zwei Zwölf-Stunden-Flüge, einer mit sechs Stunden und Termine im Stundentakt von acht Uhr morgens bis spätabends: Wenn Wiens Finanzstadtrat Peter Hanke plus Delegation zur Asienreise aufbricht, ist ein gewisses Maß an Durchhaltevermögen von den Teilnehmern gefordert. Wichtigster Termin in Seoul war die Teilnahme von Wiens Außenminister - Hanke ist ja auch für "Internationales" zuständig - am World Cities Summit Mayors Forum. Diese Organisation aus Singapur zeichnet Städte für besondere Leistungen aus. 2022 erhielt Wien einen Award für nachhaltige Stadtentwicklung, 2025 kommt der Summit nun nach Wien. In Seoul diskutierten Vertreter von 44 Städten die drängendsten Probleme von Metropolen. Hanke betonte beim Forum, dass man die Bewältigung der Klimakrise nicht allein dem Markt überlassen dürfe, sondern dass es auch starke Innovations- und Finanzierungsanreize der öffentlichen Hand brauche.
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