
Der Vorarlberger Leuchtenkonzern Zumtobel hat im Wirtschaftsjahr einen Umsatzrückgang sowie einen deutlichen Ergebniseinbruch verzeichnet. Daher beschloss der Vorstand, den Aktionären auf der Hauptversammlung eine Aussetzung der Dividendenausschüttung vorzuschlagen. Der Umsatz ging um 5,2 Prozent auf 1,04 Mrd. Euro zurück. Das Ergebnis vor Steuern fiel auf 10,7 Mio. Euro, nach 16,1 Mio. Euro ein Jahr zuvor. Nach Steuern blieb eine Million über, nach 15,5 Mio. Euro zuvor.
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Das magere Ergebnis sieht Zumtobel als Resultat deutlich höherer Ertragssteuern: Diese stiegen von 0,6 Mio. Euro im Wirtschaftsjahr 2024/25 auf nunmehr 9,7 Mio. Euro. Die höheren Ertragssteuern sind auf Wertberichtigungen aktiver latenter Steuern in den USA, Großbritannien sowie Österreich zurückzuführen, teilte Zumtobel in einer Aussendung mit. Hinzu kamen Einmaleffekte. Sondereffekte belasteten das operative Ergebnis (EBIT). Es fiel um rund 10 Mio. Euro auf 23,1 Mio. Euro. Die EBIT-Marge ging von 3 Prozent auf 2,2 Prozent zurück.
Der Vorstand geht jedoch davon aus, dass das Unternehmen wieder zur gewohnten Dividendenpolitik zurückkehren werde.