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Konzernchef José Luis Blanco bestätigte am Mittwoch die Jahresprognose und sieht sein im MDAX der mittelgroßen Werte notiertes Unternehmen auch auf dem Weg zu dem mittelfristigen Margenziel von 10 bis 12 Prozent. Im zweiten Quartal lag sie bei 10,3 und zum Ende des ersten Halbjahrs bei 9,4 Prozent.
In Reaktion auf die Neuigkeiten stieg die Nordex-Aktie kurz nach Handelsbeginn um knapp 2 Prozent und erholten sich damit ein Stück weit von der jüngsten Schwäche. Tags zuvor war der Kurs auf den niedrigsten Stand seit Ende Februar gerutscht. Seit Jahresbeginn beträgt das Plus aber immer noch über ein Viertel.
RBC-Experte Colin Moody lobte neben dem Übertreffen der Erwartungen auch die in den Aufträgen vereinbarten Preise je Leistung. Sie lägen im Schnitt ebenfalls über der Konsensschätzung. Die operativen freien Barmittel spiegeln seiner Meinung nach eine dynamische Auftragslage wider.
Wie bereits bekannt, verbesserte sich der Auftragseingang von Nordex um knapp ein Drittel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Auftragsbuch für Turbinen und Service-Verträge ist mit über 18 Milliarden Euro auf Rekordniveau gefüllt. Dies ermögliche gute Sicht, notierte Jefferies-Analyst Constantin Hesse.