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Aufwärts ging es in Europa vor allem Technologiebereich. Hier sorgte ASML mit einer erhöhten Jahresprognose für Rückenwind und einer starken Sektorstimmung. In Wien gewann die AT&S-Aktie 3,5 Prozent.
Am heimischen Aktienmarkt lag auf Unternehmensebene eine sehr dünne Meldungslage vor. Bei den schwer gewichteten Bankenwerten herrschten negative Vorzeichen vor. Die Aktionäre der Raiffeisen Bank International mussten einen Kursverlust in Höhe von 1,9 Prozent verbuchen. Erste Group verbilligten sich um 0,5 Prozent und BAWAG kamen ebenfalls um 0,5 Prozent zurück.
Deutlich tiefer präsentierten sich die Aktien von Versicherungskonzernen. Die Papiere der Vienna Insurance Group rasselten um 2,9 Prozent ins Minus und UNIQA büßten 2,5 Prozent ein.
Klar zulegen konnten unter den Schwergewichten Wienerberger mit plus 2,7 Prozent. voestalpine stärkten sich um 1,6 Prozent.
Ins Blickfeld rückte auch eine Konjunktureinschätzung. Das fehlende Vertrauen in ein stabiles Abkommen zwischen den USA und dem Iran hat die Konjunkturstimmung in Österreich wieder eingetrübt. Der UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator fiel im Juni auf minus 1,8 Punkte (Mai: minus 1,4). Die Stimmung in der Industrie und im Dienstleistungssektor habe sich verschlechtert, weniger Pessimismus gebe es am Bau, hieß es in einer Aussendung der Bank Austria.
Im zweiten Quartal 2026 dürfte die österreichische Wirtschaft stagniert sein. "Dennoch dürfte das BIP in Österreich im ersten Halbjahr um 0,8 Prozent im Jahresvergleich zugelegt haben", wird UniCredit-Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer zitiert.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/HANS PUNZ