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Nach den Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz hat die Regierung des Gastgeberlandes die unverzügliche Aufnahme technischer Gespräche angekündigt. Das Schweizer Außenministerium begrüßte am Montag die "Einigung auf einen Fahrplan". Die US-Delegation wurde von US-Vizepräsident JD Vance angeführt, die iranische Delegation von Parlamentspräsident Mohammad Baqer Qalibaf. Die iranische Nachrichtenagentur IRNA berichtete, dass die Delegation des Iran den Verhandlungsort in den Schweizer Alpen "nach 18 Stunden intensiver Gespräche" verlassen habe. Sie sei nun auf dem Rückweg nach Teheran. Die "technischen" Verhandlungen im Luxusresort Bürgenstock nahe Luzern sollen aber die ganze Woche weitergehen.
Sowohl die Energiepreise als auch die künstliche Intelligenz (KI) bringen laut Morgan Stanley Unsicherheiten mit sich. Da eine endgültige Lösung in Bezug auf die Straße von Hormuz noch ausstehe und die Wiederaufnahme der Öllieferungen voraussichtlich schrittweise erfolgen werde, bleibe die Entwicklung des Ölpreises und die daraus resultierenden Auswirkungen auf Inflation und Wachstum in den nächsten Wochen der entscheidende Schwingungsfaktor, hieß es. Der Euroraum kämpfe mit dem Spannungsfeld zwischen höherer Inflation und geringerem Wachstum.
Unternehmensseitig gab es im Verlauf keine Impulse. Die AT&S-Aktien profitierten weiter von der enormen Nachfrage in der Halbleiterbranche und setzten ihre Rekordjagd mit einem Plus von mehr als sechs Prozent fort. Dazu trug auch die Nachricht bei, dass der weltweit zweitgrößte Speicherchip-Hersteller SK Hynix zum wertvollsten börsennotierten Unternehmen Südkoreas aufgestiegen ist und damit Samsung überholt hat.
Voestalpine stiegen um 1,69 Prozent. Die Strabag-Werte gewannen 1,61 Prozent. Im prime market nahmen die Agrana-Aktien um 1,29 Prozent zu.
Deutlich im Minus befanden sich die Aktien von Lenzing (-2,28 Prozent). EVN fiel ebenfalls um mehr als zwei Prozent. Im prime market verloren die Telekom 2,95 Prozent und EuroTeleSites 2,4 Prozent.