Wiener Börse schwächer, ATX verliert 1,3 Prozent

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Überwiegend negative europäische Anlegerstimmung
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Die Wiener Börse hat sich am Mittwochnachmittag mit einer schwächeren Tendenz gezeigt. Der ATX verlor gegen 14.15 Uhr 1,30 Prozent auf 6.461,02 Punkte, nachdem er bereits am Vortag um 0,74 Prozent eingebüßt hatte. Auch an den europäischen Leitbörsen ging es am Berichtstag mit den Aktienkursen überwiegend abwärts. Die Augen der Anleger bleiben vor den am Abend erwarteten Quartalszahlen des US-Chipkonzerns Micron auf die jüngste Korrektur im Technologiesektor gerichtet.

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Am heimischen Aktienmarkt lag auf Unternehmensebene unverändert eine sehr magere Meldungslage vor. Die Titel von Frequentis werden am Berichtstag ex Dividende gehandelt. Die Papiere gaben um 4,1 Prozent bzw. 3,0 Euro nach. Ausgeschüttet wurden jedoch nur 30 Cents je Anteilsschein.

Die Raiffeisen Bank International (RBI) behauptet im Bieterkampf um die Addiko Bank trotz eines höheren Gegenangebots weiterhin die Führung. Bis Montag seien Annahmeerklärungen für 50,72 Prozent der Aktien eingegangen, teilte die RBI mit. Der slowenische Rivale Nova Ljubljanska Banka (NLB) hatte sein Offert Mitte Juni aufgestockt. Die RBI-Titel fielen 1,7 Prozent. Die Titel der Addiko Bank tendierten prozentuell unverändert.

Bei den Branchenkollegen Erste Group und BAWAG ging es um 0,9 bzw. 1,6 Prozent abwärts. Unter den weiteren Schwergewichten büßten OMV-Papiere 2,3 Prozent ein. Hier belasteten wohl die weiter rückläufigen Rohölnotierungen. Bei den Aktien des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters SBO gab es ein Minus in Höhe von ebenfalls 2,3 Prozent zu sehen.

voestalpine schwächten sich um 2,8 Prozent ab. Andritz fielen um 2,3 Prozent. Im Technologiebereich befestigten sich AT&S nach den starken Vortageskursrückgängen um 1,1 Prozent.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/HANS PUNZ

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