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Gebremst wurde der ATX inzwischen von weiteren Gewinnmitnahmen bei den AT&S-Aktien. Diese profitierten mit einem Kurssprung zum Handelsstart nur kurz von der Feierlaune im Halbleitersektor, welche der US-Konzern Micron mit glänzenden Zahlen und Ausblick angefacht hatte. Micron habe die Anleger daran erinnert, "dass der Speicherzyklus und der allgemeine KI-Trend auf Dauer Bestand haben werden", kommentierte Hugh Lam, Anlagestratege bei Betashares.
Anders als viele andere europäische Werte drehten AT&S aber bald wieder ab und schlossen 8,7 Prozent tiefer bei 200 Euro. Zuvor hatte sich der Aktienkurs aber im bisherigen Jahresverlauf jedoch zwischenzeitlich mehr als versiebenfacht, aktuell steht noch ein mächtiger year-to-date-Gewinn von 521 Prozent zu Buche.
Gewinne verzeichneten dagegen die Aktien der Banken, Versorger, Baukonzerne und Versicherer, die sich vom allgemein freundlichen Marktumfeld anstecken ließen. Kleine Verluste verzeichneten nur einige der Industrieaktien. Im ATX prime verzeichneten Titel aus der Flugindustrie deutlichere Verluste. So büßten Frequentis und FACC jeweils bis zu 4,4 Prozent ein.