Wiener Börse schließt mit Minus - ATX verliert 1,2 Prozent

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AT&S wurden von Samsung mitgenommen
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Die Wiener Börse ist am Dienstag mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Besonders Technologiewerte sind international unter Druck gekommen, was auch auf Europas Aktienmärkten Spuren hinterlassen hat. Der Leitindex ATX beendete den Tag mit Abschlägen von 1,18 Prozent auf 6.488,23 Punkte. Der breiter aufgestellte ATX Prime baute 1,10 Prozent auf 3.191,43 Zähler ab. Auch an den wichtigsten Börsen Europas war ein durchwachsener Handel zu beobachten.

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Technologiewerte litten am Dienstag weltweit unter den schlecht aufgenommenen Quartalszahlen von Samsung. Die Zahlen waren zwar solide ausgefallen, führten aber dennoch zu Gewinnmitnahmen und unterstrichen damit die wachsende Skepsis der Anleger hinsichtlich des KI-Booms. Samsung legte eigentlich hervorragende Quartalszahlen vor. Doch die Samsung-Aktien seien bereits mit derart hohen Ansprüchen der Investoren belegt, dass die Erwartungen kaum noch zu übertreffen gewesen seien, fasste ein Marktbeobachter zusammen.

Gute Konjunkturdaten aus Deutschland und ein erwartetes höheres US-Handelsdefizit waren an den Märkten kaum spürbar.

In Österreich sind die Großhandelspreise auch im Juni wieder deutlich nach oben gegangen, allerdings nicht mehr so stark wie in den beiden Monaten davor. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat erreichte 5,4 Prozent, wie die Statistik Austria am Dienstag auf Basis von vorläufigen Daten bekannt gab.

Die Abwärtsbewegungen im Technologiesektor gingen auch dem steirischen Halbleiterhersteller AT&S nicht spurlos vorüber. AT&S gaben heute satte 10,4 Prozent nach.

Die im ATX schwer gewichteten Bankaktien tendierten heute schwach. Raiffeisen Bank International (RBI) beendeten den Tag ohne Bewegung. Erste Group und BAWAG lagen bei minus 0,4 Prozent bzw. 0,6 Prozent.

Die schwergewichteten OMV-Papiere verharrten beim Nullwachstum. Lediglich drei Werte konnten im ATX Gewinn aufweisen: Verbund mit plus 1,6 Prozent, Österreichische Post mit plus 0,8 Prozent und CA Immobilien mit 0,2 Prozent.

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