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Nach den deutlichen Vortagesgewinnen agierten die internationalen Anleger abwartend. Die Wall Street hat am Dienstabend mit Kurszuwächsen geschlossen, die vorbörslichen Indikatoren lassen nun aber auf Rückgänge an den US-Börsen schließen.
Auf Unternehmensebene rückte am heimischen Aktienmarkt Agrana mit vorgelegten Geschäftszahlen in den Fokus. Der Wiener Zuckerkonzern hat im 1. Quartal 2026/2027 im Jahresvergleich weniger Umsatz eingefahren, aber die Ergebniszahlen verbessert. Der Umsatz gab nach vorläufigen Zahlen von 880,2 auf 855,3 Mio. Euro nach, das operative Ergebnis hingegen erhöhte sich von 25,7 auf 33,2 Mio. Euro. Die Agrana-Titel legten 1,3 Prozent zu.
Die Hauptaktionäre der AT&S AG wollen Gewinne aus dem satten Kursanstieg von 1.135 Prozent auf Jahressicht realisieren, der den steirischen Chipkomponentenhersteller zu einer der erfolgreichsten Aktien Europas gemacht hat. Die privaten Stiftungen Androsch und Dörflinger boten am Dienstag über Bank of America Securities insgesamt 567.000 Aktien an, berichtete Bloomberg. Der Anteil wird auf Basis des Schlusskurses von 211 Euro am Dienstag auf rund 120 Millionen Euro geschätzt. Die Analysten der Erste Group werten den Anteilsverkauf als fundamental neutral, aber mit einem leicht negativen Beigeschmack. Die AT&S-Titel fielen um 2,6 Prozent, nachdem sie am Vortag noch um fast zehn Prozent hochgesprungen waren.
Abwärts ging es auch mit den Aktien der schwergewichteten Banken BAWAG, Erste Group und Raiffeisen Bank International mit Rückgängen von bis zu 0,8 Prozent.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/ROLAND SCHLAGER/ROLAND SCHLAGER