Wiener Börse mit leichterer Tendenz - ATX verliert 0,27 %

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Verschärfte Lage im Nahost-Konflikt sorgt für Zurückhaltung
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Der Wiener Aktienmarkt hat sich am Mittwoch im Frühhandel mit einer leichteren Tendenz präsentiert. Der heimische Leitindex ATX gab 0,27 Prozent auf 5.992,35 Punkte nach. An den wichtigsten europäischen Börsen gab es noch keinen klaren Richtungstrend zu sehen.

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Die verschärfte Lage im Nahost-Konflikt sorgte bei den Anlegern international wieder für Zurückhaltung. Die USA und der Iran haben sich in der Golfregion trotz Waffenruhe und laufenden Verhandlungen über ein Kriegsende erneut gegenseitig angegriffen. "Immerhin haben die USA die Angriffe als Reaktion auf den gestrigen Hubschrauber-Abschuss für beendet erklärt, sodass Hoffnung auf eine Fortsetzung der Verhandlungen besteht", schreiben die Helaba-Analysten in ihrem Tagesausblick.

Am heimischen Aktienmarkt lag auf Unternehmensebene noch eine sehr dünne Meldungslage vor. Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat sich im Bieterkampf um die Addiko Bank bereits mehr als die Hälfte der Anteile gesichert. Bis Dienstagfrüh seien dem Institut Annahmeerklärungen für 50,42 Prozent der Aktien zugegangen. Die RBI-Titel fielen um 0,5 Prozent. Addiko-Papiere wurden noch nicht gehandelt.

Die schwergewichteten Branchenkollegen Erste Group und BAWAG zeigten sich mit minus 0,3 Prozent bzw. plus 0,1 Prozent mit verschiedenen Vorzeichen.

In einem schwachen Technologieumfeld fielen die AT&S-Titel um 1,3 Prozent. Seit dem Jahresauftakt haben die Papiere des steirischen Leiterplattenherstellers in Summe aber bereits um mehr als 320 Prozent gewonnen.

Tiefer zeigten sich auch die Schwergewichte Verbund, voestalpine und Wienerberger mit Kursabschlägen zwischen ein und zwei Prozent.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/HANS PUNZ

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