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Die Augen der Anleger bleiben vor den am Abend erwarteten Quartalszahlen des US-Chipkonzerns Micron auf die jüngste Korrektur im Technologiesektor gerichtet. Am heimischen Aktienmarkt liegt auf Unternehmensebene noch eine sehr magere Meldungslage vor. Die Titel von Frequentis werden am Berichtstag ex Dividende gehandelt. Die Papiere gaben um 3,38 Prozent bzw. 2,50 Euro nach. Ausgeschüttet wurden 30 Cents je Anteilsschein.
Die Raiffeisen Bank International (RBI) behauptet im Bieterkampf um die Addiko Bank trotz eines höheren Gegenangebots weiterhin die Führung. Bis Montag seien Annahmeerklärungen für 50,72 Prozent der Aktien eingegangen, teilte die RBI mit. Der slowenische Rivale Nova Ljubljanska Banka (NLB) hatte sein Offert Mitte Juni aufgestockt und die Aktionäre auf ihr gesetzliches Rücktrittsrecht hingewiesen. Die RBI-Titel fielen 0,8 Prozent. Die Titel der Addiko Bank wurden noch nicht gehandelt.
Bei den Branchenkollegen Erste Group und BAWAG ging es um 1,7 bzw. 1,9 Prozent abwärts. Unter den weiteren Schwergewichten büßten OMV-Papiere 1,7 Prozent ein. Im Technologiebereich befestigten sich AT&S nach den starken Vortageskursrückgängen um 0,9 Prozent.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/HANS PUNZ