
von
Die Meldungslage zu den heimischen Unternehmen gestaltete sich bis dato erneut dünn. Unterstützung lieferten erneut sinkende Ölpreise. So verbilligte sich Rohöl aus der Nordsee den vierten Handelstag in Folge, wobei der Preis auf den niedrigsten Stand seit Beginn des Iran-Kriegs gefallen ist.
Datenseitig richten Marktteilnehmer ihren Blick heute auf Veröffentlichungen in den USA. Neben der zweiten Revision des BIP-Wachstums für das zweite Quartal werden die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter veröffentlicht. Für Aufmerksamkeit sorgen auch die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Mit Interesse werden zudem die privaten Konsumausgaben und Einkommen verfolgt. Für die US-Notenbank von besonderer Bedeutung sind die dazugehörigen PCE-Deflatoren, der Kern-Deflator ist das bevorzugte Inflationsmaß der Fed.
Unter den größeren Verlierern fanden sich in Wien Aktien aus dem Flug-Sektor. So büßten Flughafen Wien 2,3 Prozent ein. FACC gaben um knapp zwei Prozent nach und Frequentis notierten um 1,6 Prozent schwächer.
Ölwerte fanden sich angesichts der rückläufigen Rohölnotierungen europaweit auf den Verkaufslisten der Anleger. In Wien gaben OMV leicht um 0,3 Prozent nach. SBO-Titel büßten gut ein Prozent an Wert ein.
Fester zeigten sich hingegen die heimischen Versicherer. So konnten sich die Aktien der UNIQA im Frühhandel um 1,2 Prozent steigern. Die Anteilsscheine der Vienna Insurance Group lagen 0,8 Prozent im Plus.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/ROLAND SCHLAGER/ROLAND SCHLAGER