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Nach dem Ende der ersten Verhandlungsrunde mit dem Iran in der Schweiz hat US-Vizepräsident JD Vance eine positive Bilanz gezogen. "Wir haben eine sehr gute Grundlage für eine erfolgreiche endgültige Einigung geschaffen", sagte er am Montag im Schweizer Luxusresort Bürgenstock, wo die Gespräche stattgefunden hatten. Die Schweizer Regierung kündigte die unverzügliche Aufnahme technischer Gespräche, die die ganze Woche weitergehen sollen, an. Das Schweizer Außenministerium begrüßte die "Einigung auf einen Fahrplan". Zudem erteilte das US-Finanzministerium eine vorübergehende Generallizenz für iranische Ölprodukte. Diese beinhalte die Produktion, die Lieferung und den Verkauf von Rohöl sowie petrochemischen Produkten und Erdölprodukten iranischen Ursprungs bis zum 21. August.
Unternehmensseitig gab es im Verlauf keine Impulse. Die AT&S-Aktien profitierten weiter von der enormen Nachfrage in der Halbleiterbranche und setzten ihre Rekordjagd mit einem Plus von fast sechs Prozent fort. Dazu trug auch die Nachricht bei, dass der weltweit zweitgrößte Speicherchip-Hersteller SK Hynix zum wertvollsten börsennotierten Unternehmen Südkoreas aufgestiegen ist und damit Samsung überholt hat.
Voestalpine stiegen um 2,88 Prozent. Strabag gewannen 2,42 Prozent. Beide Werte waren am Freitag noch deutlich nach unten gegangen.
Die Bundesregierung stellt der österreichischen Luftfahrtbranche im Rahmen des Doppelbudgets 2027/2028 jährlich 30 Millionen Euro bereit. Das Geld soll den Sektor angesichts geopolitischer Unsicherheiten stützen, teilte das Verkehrsministerium gegenüber der APA mit. Wie die Mittel konkret eingesetzt werden, steht aber noch nicht fest. Entschieden werden soll bis Ende September. Der Flugzeugzulieferer FACC legte im prime market um 1,33 Prozent zu.
Gewinnmitnahmen setzten die Aktien von Lenzing unter Druck. Die Werte verloren mehr als fünf Prozent. Lenzing war nach einem positiven Anlagevotum ("Buy" statt "Hold") der Berenberg Bank am vergangenen Mittwoch um mehr als 14 Prozent gestiegen.
Zumtobel gaben im prime market um 3,69 Prozent nach. Telekom Austria büßte so wie Polytec mehr als zwei Prozent ein.