Wiener Börse eröffnet tiefer, ATX verliert ein Prozent

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Emerald Horizon neu im standard market
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Nach dem Stabilisierungsversuch am Vortag ist der ATX am Freitag schon wieder unter Druck geraten. Der österreichische Leitindex fiel in den ersten 40 Handelsminuten um 1,04 Prozent auf 6.420,91 Punkte. Damit fiel das Börsenbarometer weiter von seinem zu Wochenbeginn erreichten Rekordhoch ab, womit sich auf Wochensicht nun ein Verlust von 1,6 Prozent anbahnt. Für den ATX Prime ging es am Freitag um 1,05 Prozent auf 3.159,52 Zähler hinab.

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Verluste wurden auch im europäischen Umfeld verbucht. Schwache Vorgaben lieferten die asiatischen Börsen, wo die Investoren wegen neu aufgeflammter Sorgen vor hohen Bewertungen bei KI-Aktien Gewinne mitnahmen. In Wien zeigte sich dies bei AT&S-Papieren. Die diesjährigen ATX-Überflieger kamen um weitere 7,4 Prozent zurück.

Für Belastung habe auch die Bekanntgabe Apples gesorgt, wegen der gestiegenen Kosten bei Speicherchips bei einigen Produkten die Preise anzuheben, schreiben die Marktstrategen der Deutschen Bank. Dies habe die allgemeinen Befürchtungen geschürt, dass KI-Rechenzentren inflationären Druck erzeugen würden. Zudem sorgten sich Anleger darüber, wie die Konsumenten die höheren Preise annehmen werden.

Mit Blick auf die weiteren Einzelwerte wurden auch einige der schwer gewichteten Bankenwerte mit Verlusten gehandelt. Erste Group kamen um 0,9 Prozent vom gestrigen Rekordhoch zurück. Schwächer tendierten auch die Versicherer, einige Industrietitel sowie die Ölaktien OMV.

Einen Börsendebütanten gibt es mit Emerald Horizon im Nebenwerte-Segment standard market. Die Aktien des Energietechnikunternehmens notierten im frühen Handel bei 886 Euro und damit knapp 17 Prozent über dem Referenzkurs. Damit kommt das Unternehmen auf eine Marktkapitalisierung von knapp 930 Millionen Euro.

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