Wiener Börse eröffnet tiefer, ATX verliert 1,3 Prozent

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Schwache Tech-Vorgaben
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Am Wiener Aktienmarkt hat sich die leichte Kursschwäche der Vortage vor dem Wochenende noch einmal verschärft. Der ATX gab am Freitag in den ersten 40 Handelsminuten um 1,27 Prozent auf 6.377,31 Punkte nach und fiel damit weiter von der 21-Tage-Linie für den kurzfristigen Trend ab. Auf Wochensicht deutet sich ein Verlust von 1,7 Prozent an. Für den ATX Prime ging es im frühen Handel um 1,21 Prozent auf 3.142,02 Zähler hinab.

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Auch das europäische Umfeld eröffnete leichter. Sehr schwache Vorgaben lieferten die asiatischen Börsen. Vor allem in Tokio sowie zuvor schon an der US-Technologie-Börse Nasdaq standen einmal mehr besonders Aktien mit KI-Bezug unter Druck. Nach deren Rally bis in den Juni hinein machen viele Anleger weiter Kasse.

Im Nahen Osten führten die USA und der Iran ihre gegenseitigen Angriffe fort, jedoch ohne größere Auswirkungen auf die Ölpreise. Die Marktteilnehmer hätten sich jedoch bereits an das Szenario eines gescheiterten Friedensabkommens gewöhnt, schreiben die Marktbeobachter der Helaba. Von einer deutlich erhöhten Risikoaversion könne derzeit nicht gesprochen werden.

Mit Blick auf Unternehmensnachrichten hob Frequentis seinen Umsatzausblick an, was den Titeln ein Plus von 2,4 Prozent bescherte. Den Margenausblick hielt der Technologiekonzern aufrecht. Die Analysten der Erste Group bewerteten die Neuigkeit als positiv und verwiesen auf die typischerweise konservative Guidance des Unternehmens.

Schwächster ATX-Wert waren AT&S, bei denen sich die allgemeine Tech-Schwäche mit einem Abschlag von rund siebeneinhalb Prozent widerspiegelte. Verluste in geringerem Ausmaß gab es in der Breite in zyklischen Aktien aus den Bereichen Banken, Bau und Industrie. Etwas höher tendierten tendenziell Öl- und Versorgeraktien.

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