Wiener Börse eröffnet mit einem Plus von 0,14 Prozent

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AT&S stützen die Wiener Börse
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Der Wiener Aktienmarkt zeigt sich auch am Montag trotz Einigung zwischen den USA und dem Iran auf einen Fahrplan für ein umfassendes Abkommen zur Beilegung des Krieges nur wenig verändert. Der ATX stieg rund 1 Stunde nach Handelsbeginn um 0,14 Prozent auf 6.536,70 Punkte. Für den ATX Prime ging es um 0,09 Prozent auf 3.215,66 Zähler hinauf. Das europäische Umfeld zeigte sich zunächst uneinheitlich.

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Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für ein umfassendes Abkommen zur Beilegung des Kriegs nehmen Fahrt auf. Nach dem Auftakt der Gespräche auf Ebene der Verhandlungsführer in der Schweiz soll es nun unmittelbar im Anschluss die ganze Woche weitere Beratungen auf Arbeitsebene geben. Ziel sei es, bei den Gesprächen im Luxusresort Bürgenstock bei Luzern innerhalb von 60 Tagen ein "finales Abkommen" zu erreichen, teilten die Vermittler Katar und Pakistan mit. Es werde unter anderem Arbeitsgruppen zu Irans Atomprogramm und den westlichen Sanktionen geben. Es sei auch ein Gesprächskanal zwischen den Kriegsparteien eingerichtet worden, um Zwischenfälle in der Straße von Hormuz zu vermeiden, hieß es weiter. Ziel sei eine sichere Passage für Schiffe durch die für den Welthandel wichtige Meerenge.

Börsenexperte Christoph Geyer vermutet die Marktteilnehmer in "Wartestellung für eine Einigung im Nahen Osten". Am Freitag waren die US-Börsen geschlossen, am Wiener Aktienmarkt hatte sich wenig getan. Mit den rückläufigen Energiepreisen verringerten sich die Inflations- und Zinssorgen. Unternehmensseitig sind zum Wochenbeginn kaum Impulse zu erwarten.

Der ATX wurde einmal mehr von AT&S gestützt. Die Aktien des Leiterplattenherstellers legten um 3,32 Prozent auf 233,50 Euro zu. Die Strabag-Werte gewannen 1,85 Prozent. Voestalpine stiegen um 1,56 Prozent.

Deutlich im Minus befanden sich die Aktien von Lenzing (-2,45 Prozent). Wienerberger und EVN fielen um 1,85 Prozent.

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