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Auch an den europäischen Leitbörsen gab es positive Vorzeichen zu sehen, ungeachtet schwacher Vorgaben von den Börsen aus Asien. Leicht in der Verlustzone hatte die Wall Street am Mittwochabend geschlossen.
Am heimischen Aktienmarkt rückte auf Unternehmensebene Zumtobel ins Blickfeld der Akteure. Der Vorarlberger Leuchtenkonzern hat im Wirtschaftsjahr 2025/26 einen Umsatzrückgang sowie einen deutlichen Ergebniseinbruch verzeichnet. Daher beschloss der Vorstand, den Aktionären auf der Hauptversammlung eine Aussetzung der Dividendenausschüttung vorzuschlagen.
Der Umsatz ging um 5,2 Prozent auf 1,04 Mrd. Euro zurück. Das Ergebnis vor Steuern fiel auf 10,7 Mio. Euro, nach 16,1 Mio. Euro ein Jahr zuvor. Nach Steuern blieb eine Million über, nach 15,5 Mio. Euro zuvor. Die Analysten der Erste Group schrieben, dass die vorläufigen Zahlen auf operativer Ebene im Großen und Ganzen den Erwartungen entsprachen, Umsatz und bereinigtes EBIT lagen leicht über den Prognosen. Die Dividendenaussetzung überschattete aber die Ergebnisse. Die Zumtobel-Aktie reagierte mit einem Kursabschlag von mehr als sieben Prozent.
Im Technologiebereich schwächte sich die AT&S-Aktie um fünf Prozent ab. Europaweit stand die Branche am Berichtstag unter Verkaufsdruck.
Klar nach oben ging es unter den Schwergewichten in Wien mit der OMV-Aktie mit einem Kursplus von 2,3 Prozent. voestalpine stärkten sich um 2,2 Prozent.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/ROLAND SCHLAGER/ROLAND SCHLAGER